10 Gründe warum Du nach Myanmar reisen solltest

10 Gründe warum Du nach Myanmar reisen solltest

Beeindruckende Tempelanlagen, paradiesische Strände und exotisches Essen- Asien hat dich schon immer fasziniert und du liebst es abseits von den ausgetretenen Pfaden ein Land zu entdecken? Dann packe deine siebe Sachen und mach dich auf zu einem Backpacker-Abenteuer in das Land der goldenen Pagoden: Myanmar! Ich habe für dich die 10 besten Gründe aufgelistet, warum Myanmar auf deiner „Wanna-Do-Liste“ ganz weit oben stehen sollte!

„Myanmar“ allein der Name klingt doch schon nach Exotik und Abenteuer. Vielen ist das Land, welches im Norden und Osten an China, Laos, Thailand und im Süden an den Indischen Ozean grenzt, wohl eher unter dem Namen Burma im Gedächtnis geblieben.

Der Name hat sich zwar im Laufe der Zeit von Burma in Myanmar geändert, das Klima ist jedoch das gleiche geblieben. Von Ende Mai bis Mitte Oktober bestimmt die Regenzeit das Wetter. Wenn du etwas dagegen hast, mehrmals täglich von Regenschauern überrascht zu werden, dann solltest du deine Reise lieber in die Zeit von Ende November bis Ende Februar, also in die trockene Jahreszeit legen. Wem der Sinn nach tropischen Temperaturen und einer gehörigen Portion Sonne steht, der sollte sich in der März bis Mitte Mai auf den Weg nach Myanmar machen.

 

1. Die Gastfreundschaft

myanmar menschen

Klar, neben dem reisen und “on the road” sein an sich, vereint uns Backpacker auch der Wunsch Land und Leute wirklich kennenzulernen. Asien gilt als besonders gastfreundlich und gerade Thailand wird oft als “Land des Lächelns” bezeichnet. Wenn du allerdings echte Gastfreundschaft und Herzlichkeit erleben willst dann ist Myanmar der richtige Anlaufspunkt.

Nach einer anstrengenden Busfahrt von einem Einheimischen auf eine Tasse Tee eingeladen werden? Das ist in Myanmar keine Seltenheit, denn die Burmesen sind unglaublich hilfsbereit und immer daran interessiert mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Der Backpacker wird hier auf der Straße stets freundlich gegrüßt- und das aus echter Freundlichkeit heraus und nicht, weil dir jemand die nächste Tour verkaufen will.

 

2. Die Tempelanlagen

Myanmar Tempel

Sich fühlen wie Indiana Jones auf der Jagd nach verschollenen Schätzen? Auch das geht in Myanmar. Klar, wenn man an Asien und Tempel denkt, haben die meisten von uns gleich die berühmten Tempelanlagen “Angkor Wat” in Kambodscha vor Augen.

Aber auch Myanmar hat viele mystische, fast verschollene Städte, wie die Tempelanlagen von Bagan, zu bieten. Ungefähr 2.000 beeindruckende Tempel kann man hier entdecken und ein Tagesticket kostet gerade mal 15 Dollar.

Erkunden lässt sich die weitläufige Tempelanlage am besten mit dem Rad. So kannst du flexibel bleiben und auf eigene Faust von Tempel zu Tempel radeln. Wenn dir der Sinn nach einer etwas entspannteren Erkundungstour steht, hast du die Möglichkeit dich ganz bequem mit einer kleinen Kutsche durch das Arenal fahren zu lassen.

Hierbei hat man den Vorteil, dass die Kutscher meist auch Informationen zu den Tempeln parat haben und dir vielleicht noch den besten Aussichtspunkt auf den berühmten Sonnenuntergang zeigen können. Wenn die Sonne dann langsam hinter den Tempelruinen versinkt und den Himmel in intensiven Rot- und Orangetönen färbt, spätestens dann beglückwünscht sich wohl jeder Backpacker dazu eine Reise nach Myanmar unternommen zu haben.

 

3.Die Urspünglichtkeit

Burma schild

Oft bin ich auf meinen Reisen schon auf Backpacker getroffen, die in höchsten Tönen von Thailand schwärmen-allerdings meinen sie damit meistens Thailand von vor 50 Jahren. Myanmar hat sich diese Ursprünglichkeit, die in vielen asiatischen Ländern leider verloren gegangen ist, bis heute bewahrt.

Dies liegt zum einem an der langen Herrschaft des Militärs unter der eine Reise nach Myanmar oft unsicher war. Erst 2011 wurden viele politische Reformen durchgeführt und der Tourismus-Boykott der Opposition beendet. Die Grenzen wurden geöffnet und Backpacker sind seitdem mehr als willkommen.

Zum anderen ist Myanmar ein sehr großes Land, in dem es leicht fällt auch mal vom Weg abzukommen. Mit etwas Glück entdeckt man dabei verlassene Tempel oder abgelegene Dörfer wie in den Shan-Bergen, in denen schon lange kein Besucher mehr vorbeigekommen ist.

Nicht nur das Land hat sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt, auch die Burmesen selber legen viel Wert auf ihre Traditionen. So gelten hier kaum westliche Schönheitsideale und viele Einheimischen tragen eine auffällige Gesichtsbemalung (Thanaka), die zum Schutz vor der sengenden Sonne und als Hautpflege dient.

 

4.Das Wandern

Wasserfall myanmar

Klar, wir Backpacker lieben das Abenteuer und mögen es gerne auch mal sportlich. Dabei darf natürlich eine Trekking-Tour auf keinen Fall auf der “To-Do-Liste” fehlen. Auch hier bietet Myanmar viele Möglichkeiten.

Besonders beliebt sind dabei Wanderungen durch das Shan Hochland, welches man mi Osten des Landes findet. Hier kannst du auf einer zwei- bis dreitägigen Wanderung die Wälder erkunden und vielleicht auch das ein oder andere wilde Tier entdecken.

Am Fuße der Shan-Berge liegt der Inle Lake, an dem die meisten Trekking-Touren enden. Am Ufer befinden sich mehrere sehenswerte Stelzendörfer, bunte Märkte mit frischem Obst und einige Klöster.

 

5.Die Mönche

Moenche Essen

Von weitem erkennt man sie schon an ihren leuchtend roten oder orangen Gewänden. Während man sie in anderen asiatischen Ländern immer weniger zu Gesicht bekommt, gehören sie in Myanmar noch zum ganz alltäglichen Straßenbild: die buddhistischen Mönche.

Die Menschen in Myanmar sind sehr gläubig und dem ausgeprägten Buddhismus hat das Land viele Feste und Feiertage zu verdanken. Das Wasserfest Thingyian ist dabei eines der spektakulärsten Feste Myanmars. Die Menschen feiern ausgelassen das burmesische Neujahr und schließen dabei auch gerne Backpacker mit ein.

Als Reisender ist man nicht nur auf den vielen Festen ein gern gesehener Gast, sondern auch in den vielen religiösen Stätten wie den Tempel sind Backpacker immer willkommen. Ein kleiner Plausch mit einem der Mönche? Auch das ist in Myanmar keine Seltenheit, denn dadurch dass das Land durch die Militärherrschaft solange vom Rest der Welt abgeschottet war, sind auch die Mönche sehr an ausländischen Besuchern interessiert. Allerdings solltest du immer darauf achten, dich auch an die Regeln die in den Tempelanlagen anfallen zu achten: Schuhe aus, lange Hose an und Schultern bedecken!

 

6.Das Essen

FRau myanmar

Die Mischung machts: die Küche in Myanmar ist nämlich nicht nur typisches Thai-Essen, sondern mischt sich mit kräftigen Gewürzen aus Indien und verschiedenen, chinesischen Köstlichkeiten. In den typischen Garküchen am Straßenrand kannst du Myanmar kulinarisch am besten entdecken. Auch Vegetarier und Veganer müssen hier nicht verhungern, denn viele traditionelle Speisen sind fleischfrei. Diese Gerichte sollten auf jedem Fall auf deinem Speiseplan stehen:

  • Mohinga: Dieses typische burmesische Gericht essen die Einheimischen zum Frühstück. Hinter dem wohlklingenden Namen verbirgt sich eine stark gewürzte Suppe mit Reisnudeln und gekochtem Fisch.
  • Gyin Thohk: Dieser leckere, leichte Salat mit Ingwer und Sesam eignet sich immer als erfrischender Snack für zwischendurch. Traditionell wird er bei den Burmesen allerdings als Dessert verspeist.
  • Danbauk: Ist ein indisch inspiertes Curry, welches mit frischen Mangostücken, frischer Minze und einer guten Portion grünem Chili serviert wird.
  • Shan Tofu: Dieses Tofu lässt das Herz aller Vegetarier und Veganer höher schlagen. Das hausgemachte Tofu wird von den Einheimischen in den Shan-Bergen hergestellt und hat eine ganz eigene Note.

Und weißt du was das Beste ist? Hier kümmert sich keiner um die richtige Handhabung von Messer und Gabel, denn in Myanmar werden gerade Reisgerichte traditionell mit den Händen gegessen.

 

7.Das günstige Bier

Bier

Nicht nur das Essen kannst du hier in den Garküchen zu richtig günstigen Preisen bekommen, auch ein Bier für umgerechnet nur 50 Cent kann hier der staubigen Kehle entgegen wirken.

Besonders beliebt ist bei Einheimischen wie Backpackern, das “Myanmar Beer”, ein leichtes Lager-Bier, das bereits seit vielen Jahren komplett in Myanmar produziert wird. In touristischen Orten ist die Getränkeauswahl meist größer und du kannst auch importierte Biere aus den Nachbarländern wie das Singha Beer aus Thailand und das Tiger Beer aus Singapur probieren. Diese kosten dann allerdings etwas mehr als die 50 Cent für die einheimischen Biere.

 

8.Die atemberaubenden Inseln und Strände

Myanmar strand

Was die meisten von uns Backpackern schlichtweg vergessen ist, dass Myanmar an den indischen Ozean grenzt und mit paradiesischen Stränden und Inseln glänzt. Und das Beste: die Strände sind noch unverbaut und meistens ist man die einzige Person weit und breit, die hier gerade ihre Füße in den Sand steckt!

Zu den Stränden, gesellen sich dann noch die 800 kleinen Inselchen des Mergui-Archipel. Hier könnte man glatt noch wie Robinson Crueso auf einer einsamen Insel stranden. Doch diese Unberührtheit hat natürlich auch seinen Preis, denn die meisten Inseln und Strände sind nur sehr schwer zu erreichen. Manche kann man mit dem Kajak ansteuern, andere wieder nur mit Segelbooten oder Yachten. Doch immer mehr Inseln werden auch von Touranbietern angesteuert und wenn du auf weiße Sandstrände, Palmen, kristallklares Wasser und Kokusnusswasser schlürfen stehst, dann solltest du auf jeden Fall die Mühe auf dich nehmen und die nächste Insel Myanmar´s erobern.

 

9.Die versteckten Höhlen

Myanmar cave

Wenn du genug von einsamen Stränden und Seele baumeln lassen hast, dann gibt es in Myanmar, neben vielen anderen Freizeitaktivtäten, noch die Möglichkeit den Untergrund des Landes zu erforschen. In Myanmar findest du nämlich zahlreiche atemberaubende Höhlen, die meistens in keinem Guide zu finden sind. Am besten man fragt die Einheimischen mi nächsten Ort, wo die Suche nach einem Abenteuer unter der Erde gehen erfolgreich sein kann.

Bereits erforscht, aber nicht weniger beeindruckend, sind die Pindaya Höhlen in den Shan-Bergen. Im Inneren angekommen findet man jeder Ecke große und kleine, goldene Buddhafiguren. Die anderen, nicht zugänglichen, Höhlen verbergen der Legenden nach einen geheimen Eingang zur verloren Hauptstadt der Bagan-Dynastie.

 

10.Myanmar verändert sich rasend schnell!

Myanmar Landschaft

Seit der Öffnung der Grenzen 2011 sind nun schon einige Jahre ins Land gegangen und Myanmar wird nicht nur bei Backpackern sondern generell bei allen Reisenden beliebter. Generell befindet sich aber die Infrastruktur Myanmars momentan noch im Aufbau, daher ist es noch leicht abseits der Touristenpfade das Land auf eigene Faust zu entdecken.

Klar, dass erfordert manchmal dein ganzen Organisationstalent, aber gerade das ist es ja auch was das Backpacken so spannend macht. Noch nicht zu wissen wo man morgen ist , sich einfach treiben zu lassen und ganz erhofft auf das nächste Abenteuer zu stoßen- das ist in Myanmar zur Zeit noch möglich. Das Land öffnet sich gerade erst dem Tourismus und hat sich seine Traditionen und Kultur bewahrt. Also solltest du nicht lange überlegen, möglichst schnell deine Schuhe schnüren und Myanmar einen Besuch abstatten!

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