7 Tipps wie du eine Reise trotz Geldmangel verlängern kannst!

7 Tipps wie du eine Reise trotz Geldmangel verlängern kannst!

Das Portemonnaie hat scheinbar ein Loch, auf deinem Konto herrscht gähnende Leere und einen Sparstrumpf hast du auch nicht angelegt. Trotzdem gibt es immer noch so viel zu sehen und zu erleben? Welcher Backpacker kennt das nicht: Geld ist Mangelware und trotzdem will man noch irgendwie weiter reisen, sein Abenteuer ausdehnen und noch nicht wieder die Rückreise antreten.

Da hilft nur eines, nämlich den Gürtel enger schnallen und einen Sparkurs einschlagen. Stimmt das klingt erst mal ziemlich doof: Sparen wo man doch alles in vollen Zügen genießen und unbedingt noch den einen Tauchkurs machen will. Aber alles halb so wild, denn auf dein Geld zu achten kann auch dazu führen, dass du dich mit einmal abseits von den bekannten Touristenpfaden wiederfindest und dein Reiseland viel authentischer erlebst. Und ein bisschen Abenteuer, Unsicherheit und Spannung machen das Backpacken gerade so reizvoll. Klar, sparen erfordert oft echte Disziplin und manchmal auch Überwindung. Aber ich zeige dir wie, du mit ein paar einfachen Tipps und Tricks Geld sparen kannst und so günstig wie es geht reist.

 

1. Während deiner Reise arbeiten

Wenn du planst lange unterwegs zu sein und gleich mehrere Länder zu erkunden, ist Arbeiten zu gehen natürlich der Spartipp Nummer Eins! Zu arbeiten ist nämlich die beste Option um wieder etwas Geld in die Reisekasse zu bekommen. Zugleich ist es eine tolle Möglichkeit deinen Aufenthalt zu verlängern und dein Reiseland nochmal von einem anderen Blickwinkel aus zu erleben.

Aber wie kommt man denn an einen Job ? Sei kreativ und besinne dich auf deine Stärken! Auf Reisen gibt es viele Möglichkeiten, genau das zu machen was du schon immer mal ausprobieren wolltest. Du surfst? Schaue dich nach einer Stelle als Surflehrer um! Du liebt es ständige neue Leute kennenzulernen und Reisegeschichten zu hören? Dann frag im nächsten Hostel nach ob noch Hilfe benötigt wird! Du bist gerne draußen und liebst Pflanzen? Dann hilf auf einer Farm bei der Gartenarbeit! Du siehst wenn man sich erst mal intensiver mit dem Gedanken befasst, eröffnen sich viele Möglichkeiten um zu arbeiten und dabei auch neue, interessante Dinge zu lernen.

Auf der Website www.workaway.info bieten über 14.000 Hosts auf der ganzen Welt die verschiedensten Jobs an. Der Deal bei den meisten ist hierbei, dass du 4-5 Stunden am Tag arbeitest und dafür Essen und Unterkunft umsonst bekommst. Nach Absprache zahlen manche Hosts auch ein kleines Taschengeld.

Dieser Deal bietet dir allerdings meistens viel mehr als nur ein Dach über den Kopf. Du bekommst auch die Möglichkeit Land und Leute wirklich kennenzulernen und wirst oft ein Teil einer Familie. Um mit den Host Kontakt aufzunehmen muss du dir bei www.workaway.info einen kostenpflichtigen Account anlegen. Aber die Investition lohnt sich, denn für eine Mitgliedschaft von zwei Jahren zahlst du gerade mal 29 Dollar.

Eine weitere Möglichkeit, um bei deiner Reise Geld zu sparen ist das „Wwoofen“. Das WWOOF (World Wide Opportunities On Organic Farms) ist ein weltweites Netzwerk, das Farmer und Menschen die an einem naturverbundenen Lebensstil interessiert sind, zusammen bringt. In den meisten Fällen arbeitest du auch hier für Essen und Unterkunft. Ein Account um die Höfe und Farmen anzuschreiben kostet je nach Land in dem du „wwoofen“ willst um die 20 Euro.

 

2. Alternativen zu teuren Hotels und Hostels suchen!

Muss es wirklich das teure Zimmer mit Privatbad und Meerblick sein, oder reicht dir vielleicht auch ein Mehrbettzimmer in einem Hostel? Gerade die Übernachtungen schlagen beim Reisen oft das größte Loch in die Kasse. Gerade wenn du allein auf Reisen bist und gerne andere Leuten kennenlernst, bist du in einem Hostel gut aufgehoben. Hier lernst du schnell Gleichgesinnte kennen und viele Hostels haben auch eine Küche die du benutzen kannst. Manche Hostels bieten auch Rabatte für längere Aufenthalte an.

Eine andere Möglichkeit Leute kennzulernen und dabei auch noch umsonst zu übernachten ist das Couchsurfing. Unter https://www.couchsurfing.org stellen viele Leute ihre Couch oder manchmal auch ein Gästezimmer zur Verfügung. Billiger geht’s nicht und die meisten Leute, die ihre Couch zur Verfügung stellen sind aufgeschlossene Menschen, die dir dann auch gerne noch die Stadt zeigen.

Wenn du zeitlich flexibel ist, dann könnte auch das Housesitting eine echte Alternative sein um teuren Unterkünften aus dem Weg zugehen. Viele Leute suchen für eine bestimmte Zeit, in denen sie selber in den Ferien sind, jemanden der auf ihr Haus und evtl. auch Haustiere aufpasst. So hast du die Möglichkeit ganz ohne Geld auszugeben ein ganzes Haus für dich zu haben. Luxus pur!

 

3.Durch Overnights Geld für Übernachtungen sparen

Schnell von einem Reiseziel zum Nächsten kommen und dabei auch noch Geld sparen! Das geht ganz einfach mit Nachtzügen oder Nachtbussen. Denn bei einer Fahrt mit einer der beiden Verkehrsmittel sparst du dir auf jeden Fall eine Nacht im Hotel und bist am nächsten Morgen schon wieder in einem anderen Ort. Einziger Nachteil: Gewöhne dir schnell an in allen möglichen und unmöglichen Positionen schlafen zu können und vergiss auf keinen Fall die Ohrstöppsel!

Wer ganz hart im Nehmen ist, der wendet die gleiche Taktik auch an um Nächte zwischen Flügen zu überbrücken. Manche Flughäfen haben da ein echtes Herz für Backpacker und bieten extra Schlafmöglichkeiten direkt im Flughafen an.

Dieser Übernachtungszustand ist naürlich keiner, mit dem du dir sämtliche Nächte deines Backpackerlebens um die Ohren schlagen sollst, er kann aber dabei helfen hier und da ein paar Euros zu sparen.

 

4. Landestypische Verkehrsmittel nutzen

Mit einem Inlandsflug ist man zwar schnell am nächsten Reiseziel und mit einem Leihwagen immer flexibel, aber leider verschlingen diese beide Posten auch einen Großteil deiner Reisekasse. Viel günstiger ist man dagegen mit den landestypischen Verkehsmitteln wie Bus und Bahn unterwegs.

Auch mit Mitfahrgelegnheit mit anderen Backpackern kann man sich überall auf der Welt ein paar Euros sparen. Und das Beste: man lernt auch hierbei Land und Leute viel besser kennen. Viele der Einheimischen fahren ja auch Bus und man kommt schneller mal ins Gespräch. Abenteuerlich wird es dann, wenn, wie in vielen Ländern üblich, auch gerne mal Ziegen oder Hühner mit dem Bus transportiert werden.

 

5. In der Nebensaison reisen

Du verlierst auch bei einem Regenschauer oder wenn es mal ein bisschen kälter wird nicht deine Reiselust? Gut, dann solltest du deinem Konto zuliebe ruhig mal in der Nebensaison backpacken gehen. Das bedeutet zwar bei einigen, beliebten Reiseländern wie Asien, dass du in der Regenzeit unterwegs bist aber auch das kann richtig reizvoll sein. Es regnet ja nicht nur und wenn die Sonne lacht, musst du dir den Traumstrand nicht noch mit den anderen Besuchern teilen, sondern hast ihn oft ganz für dich alleine. Weiterer Vorteil: In der Nebensaison gehen viele Hotel, Hostels und auch Touranbieter mit dem Preisen runter und oft kannst du auch noch über Preise verhandeln.

Handeln geht generell in einigen Ländern sehr gut. Mach dich vorher aber schlau, ob handeln üblich ist oder eher als unhöflich gilt. Sei nicht zu hartnäckig und bleib immer freundlich, egal ob der Gegenüber sich auf das Spiel einlässt oder nicht.

 

6. Lokales Essen oder selber den Kochlöffel schwingen

“Straßenküche” heißt das Zauberwort, welches viele Backpackerherzen höher schlagen lässt. Zugegeben auf den ersten Blick sehen die oft sehr einfachen Garküchen die man vor allem in Südamerika, Asien und Afrika an jeder Straßenecke findet nicht sehr vertrauenserweckend aus. Aber traut euch ruhig! Denn hier gibt es garantiert das beste landestypische und damit auch günstigste Essen überhaupt. Westliche Gerichte sind in vielen Ländern eh viel zu teuer und man will sein Reiseland ja mit allen Sinnen, also auch dem Geschmackssinn, entdecken! Zudem könnt ihr bei der Zubereitung den Köchen meistens einen Blick über die Schulter werfen und vielleicht noch was lernen!

Auch selber kochen, ist eine gute Alternative zum Restaurant und spart Geld. Am Besten suchst du dir dazu ein Hostel, welches auch eine Küche zur Verfügung stellt. Viele Reisende die man trifft teilen auch gern oder kochen zusammen, sodass jeder nur einen kleinen Teil vom Einkauf zahlen muss.

 

7. Habe ein paar Sätze in der Landessprache drauf

Versuche zumindest ein paar Sätze der Landessprache zu lernen- das kann bei Touren die von Einheimischen angeboten werden den Preis auf gerade zu magische Weise vermindern. Die meisten Einheimischen freuen sich nämlich, wenn man sie in ihrer eigenen Sprache anspricht und honorieren meist auch schon den ehrlichen Versuch. Dadurch hast du bei den meisten gleich ein “Stein im Brett” und bekommst für viele Touren oder auch Souvenirs einen viel besseren Preis.

 

Vor der Reise: Budget festlegen und billige Reiseländer erobern!

Um während deiner Reise nicht wirklich in Bedrängnis zu kommen, weil das Geld fehlt solltest du schon vorher ein realistisches Budget festlegen, an dem du dich dann auch ortientierst. Das erfordert manchmal echte Disziplin. Frage dich am Besten vorher selber: Muss diese Schnorcheltour wirklich noch sein und wäre es vielleicht besser nicht jede Nacht in der Strandbar zu versacken? Führe am besten Buch über deine Ausgaben, damit du dein Budegt immer im Blick behälst.

Auch wenn dein Budget schon von vorneherein eher schmal ist, musst du nicht auf deine Reise verzichten. Das Geheimis: suche dir einfach möglichst günstige Länder als Reiseziel aus! Mit wenigen hunderten Euro kommt man zum Beipiel in Indien oder Asien ziemlich lange Zeit über die Runden, während das gleiche Geld in Australien oder Los Angeles ziemlich schnell ausgegeben ist.

Asien gehört daher zu den beliebtesten Reisezielen für Backpacker. Trotz des inzwischen ziemlich ausgedehnten Massentourismus zum Beispiel in Thailand, ist Asien immer noch sehr günstig. Wenn du nicht besonders anspruchsvoll bist kannst du dir es in Thailand mit wenigen Euros am Tag schon richtig gut gehen lassen. Unterkünfte in einfachen Strandhütten findet man schon für 5-7 Euro pro Nacht und in den Garküchen bekommst du ein sättigendes und leckeres Essen für umgerechnet 2-3 Euro.

Aber auch in anderen Ländern wie zum Beispiel Nicaragua, Honduras oder Bolivien kannst du günstig reisen und auch die Transportmittel sind hier sehr billig. Aber auch hier gilt wie in allen Ländern, wenn du bei deiner Reise Geld sparen und diese so lange wie möglich ausdehnen willst folge immer den Locals. Esse dort wo die Einheimischen essen, kaufe im lokalen Supermarkt ein, nimm dir ein einfaches Gästezimmer oder suche dir ein günstiges Hostel. Denn je weniger du ausgibst, desto länger kannst du die Welt entdecken!

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