Diese 10 Dinge kann nur ein waschechter Outdoor-Freak verstehen!

Diese 10 Dinge kann nur ein waschechter Outdoor-Freak verstehen!

Forest Road Under Sunset Sunbeams. Lane Running Through @Grisha BruevUm die Lebenseinstellung outdoor zu beschreiben, braucht es nicht viel drum herum. Wer seine Erinnerungen und Erlebnisse mit all den anderen entbrannten Seelen teilt, wird die Schnittstellen schon erkennen können. Die Umwelt zu lieben und sich gegenseitig zu helfen, wo auch immer man einander begegnet, sind solche Schnittstellen. Das Ziel, die Welt aus so vielen verschiedenen Perspektiven und Winkeln zu betrachten wie möglich und sie ständig neu zu erleben, bildet eine der Säulen dieser Einstellung. Du bleibst ein Leben lang rebellisch und impulsiv und Deine Augen bleiben immer offen für alles und wachsam um unterwegs ja nichts zu verpassen.

Folgende 10 Dinge wird nur der verstehen können, dessen Herz auf outdoor gestellt ist. Aber eigentlich findet diese Liste kaum ein Ende…

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Oberste Priorität gebührt dem leichten Gepäck!
  2. Dein bester Freund ist Panzertape
  3. Die 10-Sekunden-Regel gibt es nicht.
  4. Wer mal muss, der muss mal. Und er sollte auch gehen.
  5. Die Angst vorm Einkaufszentrum
  6. Stinken ist in Ordnung.
  7. Es gibt kein schlechtes Wetter. Falsche Kleidung ist aber ein bekannter Begriff!
  8. Unbefriedigt in der Befriedigung.
  9. Hass auf Umweltverschmutzer
  10. Langsames Reisen – Die Seele reist zu Pferd.

 

Oberste Priorität gebührt dem leichten Gepäck!

Couple - active hikers hiking enjoying view looking at mountain @MaridavWer kennt sie nicht… die Bilderbuchcamper mit all ihrer Ausrüstung und überflüssigem Luxus. Am besten noch drei Rollkoffer. Oder Urlauber, die ihren gesamten Kleiderschrank eingepackt zu haben scheinen. Wer sein Herz aber wirklich auf outdoor einstellt, der würde unter der mentalen Last zusammenbrechen. Zwar auch wegen des physikalischen Gewichts, hauptsächlich aber weil er weiß, dass ihm all der Plunder tiefe Wurzeln schlagen wird!

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Dein bester Freund ist Panzertape

Und wenn es nur eine provisorische abgerollte Portion für Notfälle ist, die Du in die Abgründe deines Rucksacks hast gleiten lassen. Sie kann Dir Deine Nächte retten wenn es regnet und Dein bisher unantastbares Zelt plötzlich Löcher aufweist. Sie kann Dir den Tag retten, das Weiterreisen, wenn sich die Sohle deiner Schuhe frühzeitig verabschieden will, dein Trockenbleiben wenn dein Boot leckt und unendliches mehr! Panzertape befestigt Dinge. Es ist Dir freundlich gesinnt.

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Die 10-Sekunden-Regel gibt es nicht.

Chocolate Cereal Bars @Emilio100Dreck reinigt den Magen und härtet ab! Fällt die Karotte mal runter wird sie aufgehoben, abgeklopft und aufgegessen. Mit dem Rucksack auf dem Rücken gewöhnt man es sich schnell ab auch nur auf die kleinste nahrhafte Energiespritze zu verzichten, sei sie noch so dreckig!

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Wer mal muss, der muss mal. Und er sollte auch gehen.

Wer lieber stundenlang mit voller Blase durch die Welt geht und auf die nächste richtige Toilette wartet, während er angeblich versucht seine Freiheit beim Wandern zu finden, verhält sich sehr schizophren. Der Wald ist doch ein Idyll von einem Klo! Wer sich dann noch nach Klopapier erkundigen muss hat wohl keine Augen im Kopf. Bäume tragen Blätter oder? Eins davon wird sich sicher als angenehm weich entlarven.

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Die Angst vorm Einkaufszentrum

Man, holding a skateboard, strolling casually past the shops @Corepics VOFEinem Outdoor-Freak ist es unmöglich den Wahn nach Shopping-Malls verstehen zu können. Zu viele tollwütige Pogo-Shopper, zu viele Werbeplakate, die einen durch den Seenerv grell anbrüllen, zu viel Chemie in der Nase. Der Traum ist es, seinen gesamten Besitz in seinem geliebten Rucksack unterbringen zu können. Und auch wenn man dies nie wird schaffen können, denn man bedenke all die unzähligen Outdoor-Stores, die es auf der Erde gibt, die einen mit ständig neuer Ausrüstung locken, strebt man dennoch unaufhörlich darauf zu.

Auch hierbei gilt: Der Weg ist das Ziel. Einkaufszentren sind ein seltsam Ding, einem Backpacker unbegreiflich und zuwider. Es handelt sich dabei um eine natürliche und selbstverständliche Antipathie. Auch eine gewissen Wechselwirkung ist zu erkennen – denn hat sich mal ein Mensch mit Rucksack, verschlissenen Klamotten und Dreck unter den Nägeln an einen solchen Ort verirrt, dann wird er schnell merken wie ihn die Leute anschauen.

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Stinken ist in Ordnung.

Portrait of a young woman holding her nose because of a bad sm @Piotr MarcinskiEinem Backpacker kann es schon mal passieren, dass er einige Tage lang auf eine Dusche wird verzichten müssen. Das ist vollkommen in Ordnung, der Rucksack, sowie das gesamte schmuddelige Auftreten des betreffenden Reisenden wirkt auf seine Umgebung automatisch wie eine offizielle Rechtfertigung und Entschuldigung für die mangelnde Hygiene. Es macht ihm auch selbst nichts aus, er hat sich daran gewöhnt, dass ihm der Dreck unterm den Fingernägeln klebt. Bald wird es sich schon wieder ergeben, dass Mutter Natur ihn höchstpersönlich baden wird…. sei es in einem See, Fluss oder dem Ozean. Selbst der Luxus einer Outdoor-Dusche liegt der Realität nicht allzu fern: Wasserfälle sind unübertreffbare Erlebnisse der Frische.

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Es gibt kein schlechtes Wetter. Falsche Kleidung ist aber ein bekannter Begriff!

Auf der Reise will man jeden Tag intensiv und frei erleben, ohne sich dabei von Wind und Wetter einschränken zu lassen. Also, welcher Sturm auch immer aufziehen mag, man entscheidet sich für die richtige Jacke und zieht los. Klar, man sollte einplanen wo es hingehen soll bevor man packt. Fakt ist jedenfalls, die besten Abenteuer beginnen meist bei Regen und Sturm. Und schon hat man seine Komfortzone um einige Zoll erweitert.

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Unbefriedigt in der Befriedigung.

Hiker with backpack sitting on top of the mountain @Dudarev MikhailDer Aufbruch, der Weg an sich und die Ankunft. Jeder Aspekt der Reise ist befriedigend. Und der nicht zu bändigende outdoor-Hunger will stets aufs neue gestillt werden. Die schleichende Panik, die in Dir aufkommt, wenn Du an all die Flecken der Erde denkst, die noch von Dir gesehen, erlebt und erreicht werden müssen. Aber wie um Himmels Willen wirst Du sie je alle sehen können? All die Wälder, Berge, Buchten und Seen… All die Länder und Kulturen, all die Menschen, die Du noch begrüßen willst. Diese Panik steckt dem Backpacker in den Knochen und man muss lernen mit ihr umzugehen.

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Hass auf Umweltverschmutzer

Eigentlich bist Du ein gelassener und friedliebender Mensch, willst niemandem etwas zuleide tun und einfach nur die Welt sehen. Und doch kannst du hassen. Wenn du es mitbekommst, dass Mitreisende auf der Fähre es immer noch nicht begriffen haben, dass auf hoher See Wind weht, und ihren Müll nicht anbinden oder irgendwo befestigen… dann siehst Du rot. Es ist eine ungeheure Sache mit wie wenig Respekt vor ihrer Umgebung die Menschen durch die Welt taumeln. Für das Herz, dass auf den outdoor-Beat schlägt, ist es eine Selbstverständlichkeit, nirgendwo nichts zu hinterlassen außer die eigenen Fußabdrücke und hoffentlich Erinnerungen in den Herzen der Angetroffenen.

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Langsames Reisen – Die Seele reist zu Pferd.

Young Man Traveler with backpack relaxing outdoor with rocky @everstOft liegt das Reiseziel nicht nebenan. Fliegen ist zwar eine Option, aber sicherlich nicht die schönste. Neben den unendlich riesigen Emissionen und dem vielen Geld, das in den Schlund der mächtigen Fluggesellschaften geworfen wird, raubt es Dir auch die Gelegenheit bewusst zu reisen. Hingegen eine Route zu wählen, die Dich von Bus zu Fähre zu Zug zum Trampen geleitet, lässt Dich reisen von dem Moment an, an dem du die Haustüre hinter Dir zu schlägst. Du wirst noch nicht mal angekommen sein und dennoch bereits unvergessliche Bekanntschaften gemacht oder dich in Krisensituationen bewiesen haben.

All die Kommentare der anderen, die es genießen nach zwei Stunden im Flugzeug ihre Koffer vom Band zu sammeln und Stück für in Richtung ihres Hotels zu stolpern, kannst du getrost ignorieren. Das „Bist du verrückt, so lange unterwegs, da verschwendest du doch deine freien Tage!“- Gerede, nimmst Du schon gar nicht mehr wahr. Manche Menschen werden den Zauber des wahren Reisens einfach nie fühlen können. Du schließt die Augen und verknüpfst still und heimlich neue Routen und Etappen.

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Bildquellen:

©shutterstock.com / @Grisha Bruev / @Maridav  / @Emilio100 / @Corepics VOF / @Piotr Marcinski / @Dudarev Mikhail / @everst

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