Trekkingrucksack Test 2017 – Für grandiose Touren!

Kaum ein Outdoorsportler kommt ohne Rucksack aus. Selbst Minimalisten nehmen gerne den einen oder anderen Teil ihrer Ausrüstung mit, um während der Tour für alle Terrains und Wetterlagen gerüstet zu sein. Je weiter die Reise gehen soll, umso mehr treten Faktoren wie Komfort und Verteilung des Gewichts beim Rucksack in den Vordergrund. Deshalb unterscheiden große Outdoor-Händler mittlerweile zwischen Wander-, Trekking-, Koffer- und Tourenrucksäcken. Je nachdem, wie weit man das Gepäck tragen möchte, müssen nämlich einige Kriterien durch den Rucksack erfüllt werden.

Deswegen haben wir passend zu anderen Rucksack-Arten auch einen Trekkingrucksack Test erstellt. Hiermit bieten wir einen großen Ratgeber rund um den Trekkingrucksack und versorgen dich ausreichend mit allen Infos zum Gepäckstück für längere Touren. Außerdem haben wir 20 Trekkingrücksäcke getestet und die 5 besten Modelle detailliert in einer Tabelle verglichen. Wem die Infos nicht genügen, der kann die Details in unseren Testkriterien lesen.

Trekkingrucksack Test

linie

#1
Deuter Aircontact
#2
FjällRäven Kajka
#3
Vaude Astrum
#4
Mountaintop 70+10 Liter
#5
Outdoorer Trek Bag
Bild Deuter Aircontact Fjällräven Kajka Vaude Astrum Mountaintop 70+10 Outdoorer Trek Bag
UVP 199,95–
259,95 €
109,95–
419,95 €
210,00–
230,00 €
219,95 € 129,95 €
Geeignt für Damen/ Herren Damen/ Herren/ Kinder Unisex Unisex Unisex
Testbericht
lesen
Testbericht
lesen
Testbericht Testbericht Testbericht
Gesamt
94%
90.3%
86.9%
85.2%
82.6%
Testnote 1,05 1,25 1,43 1,52 1,63
Amazon
20% RABATT
Button
5% RABATT
Button
22% RABATT
Button
45% RABATT
Button
20% RABATT
Button
Testergebnisse
Verarbeitung
98%
88%
90%
83%
80%
Tragekomfort
93%
96%
95%
92%
93%
Luftzirkulation
100%
85%
85%
85%
90%
Polsterung
95%
93%
87%
85%
96%
Regenschutz
97%
97%
95%
87%
84%
Verstellbares Rückensystem
85%
98%
83%
85%
87%
Vielfältigkeit
90%
73%
73%
77%
47%
Produktdetails
Modelle 4 Herren 4 Damen 4 Herren 3 Damen 1 Kind 3 Unisex 1 Damen 1 Unisex 1 Unisex
Gewicht 2350 g - 3100 g 894 g - 3550 g 2500 g - 2655 g 2190 g 2000 g
Maße 74x26x20 cm- 88x32x28 cm 56x24x23 cm- 90x40x31 cm 79x39x27 cm- 85x38 x28 cm 83x36x25 cm 63x38x14 cm
Volumen 50 - 85 Liter 20 - 100 Liter 70 - 80 Liter 80 Liter 70 Liter
Belastbarkeit 20-25 Kg 15-22 Kg 15-22 Kg 15-20 Kg 15-20 Kg
Material Polyester Nylon PU-Beschichtung Polyester Baumwolle Vinylal Polyamid 210D Honeycomb; 420D Plain Ripstop-Nylon reißfestes Polyester-
gewebe, ULY/PU Beschichtung
Farben 12 Designs 5 Farben 5 Farben 6 Farben 1 Farbe
Trinksystem-
kompatibel
Ausstattung
Hauptfach Toploader Frontloader Strech-Innenfach Toploader Frontloader Extra Fach für Trinkblase Toploader Frontloader Extrafach für Trinkblase Toploader Frontloader 1 Innenfach 2 Schlüssel-
haken
Toploader Frontloader 1 Innenfach
Bodenfach Separat mit Zwischen-
boden
Separat, abtrennbares Netz für Nasswäsche Separat, abtrennbars Fach für Nasswäsche Durch Reißverschluss getrenntes Fach für Nasswäsche Separat, getrennt durch ein Zugsystem
Deckel 1 Innentasche 1 Außentasche Höhenverstellbar 2 Außentaschen 1 Innentasche, Abnehmbar Höhenverstellbar 1 Innentasche 1 Außentasche Abnehmbar Höhen-
verstellbar
1 Innentasche 1 Außentasche Abnehmbar Höhenverstellbar 1 Innenfach mit Reißverschluss
Hüftgurt 1 RV-Tasche Kompressions-riemen 2 Taschen mit Netz Kompressions-riemen 2 Taschen Kompressions-riemen 2 Taschen aus Meshnetz (nicht wasserfest)
Seitentaschen 2 große Einschubtaschen 2 Netztaschen mit Reißverschluss 2 Stretch-Seitentaschen 2 längliche Seitentaschen 2 Seitentaschen die Faltbar aber nicht verschließbar sind
Laptopfach
Tragegestell Aircontact-System Vari-Quick-System X-Frame Rahmen aus Birke, umwelt-freundlich, Perfekt Fit Adjustment System Tergolight, zwei integrierte Rahmen Rückenplatte + Streben (passen sich der Rückenfprm an 8fach verstellbares Rückensystem, gute Luftzirkulation dank Form und Netze
Werkzeug-
halterungen
geschlitzte Gurtbänder, 2 vordere Funktions-leisten Eisgeräte- und Trekking-stock-halterung Material-
schlaufen an Deckel und Boden
Stock-
halterungen Material
schlaufen an Deckel und Boden
Gänseblümchen-ketten, Gurte unten vorne und oben 2 Transport-
riemen und weitere Befestigungs-
möglichkeiten an allen Seiten
Regenhülle
Sonstiges
Wasserdicht
Extras SOS-Label, Active-Fit Schulterträger (S-Form) gelbe Blume bei Damen-Modell Pfeife Wet/dry Netz Pull-Forward-Hüftgurt, Kleine Toptasche Kleine Fronttasche SBS Marken-
reiß-
verschlüsse
Pro Unkaputtbar perfekter Tragekomfort, bis zu 15% weniger Schweiß-Produktion In Höhe und Breite verstellbar, Hoher Tragekomfort, Gute Ventilation, Material fest und Strapazierfähig Faire Herstellung Damen-Variante sehr gut umgesetzt guter Tragekomfort, Hohe Qualität Gut für Einsteiger geeignet, öhenverstellbare Rückengurte, Viele Taschen Gutes Preis-Leistungs-
verhältnis, Geringes Eigengewicht, Weiche und bequeme Träger
Contra Teuer hohes Leergewicht Liebloses Nasswäschefach Sehr teuer, Zieht schnell Schmutz an, Kein Laptopfach Schnellem Verschleiß, Keine Reflektoren, Wenig Befestigungs-möglickeiten Keine Alurahmen, Bänder und Riemen sehr lang, Hüftgurt nicht stark gepolstert Keine Regenhülle inklusive, Starre Reiß-
verschlüsse, Keine Laschen, Schwächen in der Verarbeitung
20% RABATT
Button
5% RABATT
Button
22% RABATT
Button
45% RABATT
Button
20% RABATT
Button

Testkriterien

Jeder getestete Trekkingrucksack bringt Vor- und Nachteile mit sich sowie Besonderheiten. Jedoch werden die Schwerpunkte bei einem Kauf ganz individuell festgelegt. Was für den einen der Tragekomfort oberste Priorität hat, so ist es bei dem anderen die Verstaumöglichkeit. Deswegen haben wir die folgenden Eigenschaften aller Modelle geprüft und miteinander verglichen.

 

Materialverarbeitung

Bei mehrtätigen Touren wird einem Trekkingrucksack ordentlich was abverlangt. Eine gute Qualität sowie eine hervorragende Verarbeitung der Materialien sind daher eine Grundvoraussetzung für ein gutes Gepäckstück. Das Material sollte robust, leicht und solide sein. Immerhin muss der Rucksack gut genug sein um sämtlichen Witterungen, schwerer Beladung und spitzen Gegenständen standhalten zu können. Die Reißfestigkeit spielt hierbei eine große Rolle. Je qualitativer das Material, desto weniger muss man fürchten, dass einem unterwegs der Rucksack reißt. Wie haben alle Modelle in unserem langzeit Test aufs äußerste strapaziert, um festzustellen, welche Modelle die größten Schwächen aufweisen. Einige sind hierbei schnell ausgeschieden, da die Nähte an der einen oder anderen Stelle rissen. Andere wiederum haben selbst bei einer Überbeladung keinerlei Defekte aufgezeigt.

 

Tragekomfort/ Gewichtsverteilung

Für viele Personen ist der Tragekomfort das A und O bei einer längeren Reise. Zum Glück sind die meisten Trekkingrucksäcke für eine gute und entlastende Gewichtsverteilung ausgelegt. Dank der Hüftgurte wird die Hauptlast dem Beckenbereich zugewiesen, sodass der Rücken gut entlastet wird. Ein Rucksack muss sich gut tragen lassen und sollte auch nach längerem Wandern nicht unangenehm sein. Er sollte gut am Rücken liegen, die Bewegungsfreiheit jedoch nicht einschränken und ein gutes Gleichgewicht bieten.

 

Luftzirkulation

Damit das Tragen auf Dauer nicht unerträglich wird, weil der Rucksack direkt am Rücken anliegt und die Schweißproduktion ordentlich in Fahrt kommt, bieten sämtlicher Hersteller immer mehr Produkte mit einer gutdurchdachten Luftzirkulation an. Deuter z.B. hat viele seiner Rucksäcke mit einem Aircontact-System ausgestattet. Dabei liegt der Rucksack nicht direkt am Rücken an, sondern bietet etwas Freiraum. Dank der atmungsaktiven Materialien wird das System zusätzlich unterstützt, sodass der Luftaustausch das Schwitzen um 15% reduziert als bei herkömmlichen Produkten. Zwar verfügen leider nicht alle unsere getesteten Modelle über so ein System, jedoch sind hier dennoch Unterschiede erkennbar gewesen.

 

Polsterung

Die Schultergurte, der Rückenteil sowie die Hüftgurte sollten für einen guten Tragekomfort gut gepolstert sein. Dicke Polsterungen garantieren meist einen guten Sitz und passen sich dem Körper gut an. Dünne Poster hingegen können irgendwann unangenehm werden und in die Haut schneiden, sodass Schmerzen vorprogrammiert sind. Deswegen haben wir alle Trekkingrucksäcke auch auf dieses Kriterium geprüft.

 

Regenschutz

Einige Tage in der Natur, muss man immer auch mit Wetterschwankungen rechnen. Wie ärgerlich wäre es da, wenn es plötzlich anfängt zu regnen und der ganze Rucksack samt Inhalt nass wird. Die vollgesaugte Kleidung würde hierbei nicht nur an Gewicht zulegen und das Wandern erschweren sondern auch aus hygienischen Gründen sollte der Rucksack über einen guten Regenschutz verfügen. Mittlerweile gehört eine Regenschutzhülle bei den meisten Trekkingrucksäcken zur Standardausrüstung dazu, aber auch sonst verfügen viele Modelle über wind und wasserfeste Materialien. Nur bei den Nähten kann es hin und wieder undicht sein. Wir haben auch diesen Punkt in unserem Test bewertet.

 

Verstellbares Rückensystem

Jeder Mensch ist anders geformt. Die einen sind groß, die anderen klein. Wiederum sind manche breit und andere schmal gebaut. Zwar bieten einige Hersteller ihren Trekkingrucksack auch in verschiedenen Größen an, allerdings reicht das für individuelle Gegebenheiten manchmal nicht aus. Deswegen werden immer häufiger auch gut durchdachte Tragegestelle angeboten, bei denen die Höhe und Breite neben den Schultergurten zusätzlich justierbar sind. Je mehr Möglichkeiten der Rucksack hier bietet desto besser wurde er von uns im Test bewertet.

 

Vielfältigkeit

Ein guter Trekkingrucksack sollte über einige Features verfügen, um eine lange Trekkingtour so komfortabel wie nur möglich zu gestalten. Die Ausstattung sollte umfangreich und vielseitig sein, sodass die Gegenstände logisch und sicher zu verstauen sind. Je mehr Verstaumöglichkeiten ein Rucksack bietet desto besser. Folgende Features sind hier in die Bewertung mit eingeflossen: Außentaschen, Separates Bodenfach (mit Netz für Nasswäsche) integrierte Deckel an Flossen und Deckel, Werkzeughalterungen, Kompatibilität für Trinkblase, sinnvoll unterteiltes Hauptfach.

Jedes Modell bietet dabei andere Qualitäten der genannten Kriterien. Über die Testberichte der jeweiligen Modelle, lassen sich die Details zu den einzelnen Kriterien finden.

 

Testsieger

In unserem Trekkingrucksack Test 2017 wurde der Deuter Aircontact klarer Testsieger! Er zeichnete sich durch einen hohen Tragekomfort, gute Materialqualität sowie gut durchdachte Technologien und Vielfältigkeit aus. Hier ein Video zum beliebten Rucksack von Deuter.

 

Der Deuter Aircontact ins in je 4 verschiedenen Modellen für Mann und Frau erhältlich. Die genauen Testergebnisse lassen sich in den jeweiligen Testberichten der Trekkingrucksäcke nachlesen.

 

Die Wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst

Weil man gerade beim Thema Rucksack nie gut genug informiert sein kann, möchten wir heute unsere Erfahrungen in diesem Bereich mit dir teilen. Dazu erläutern wir die Vor- und Nachteile sowie die Einsatzgebiete des Trekkingrucksacks und berichten über smartes Packen. Anschließend geben wir dir noch einige wertvolle Hinweise mit auf den Weg, die du beim Kauf eines Rucksacks stets bedenken solltest.

Für diejenigen unter euch, die keine großen Leseratten sind, ist hier das Wichtigste zusammengefasst!

 

Ausstattung

Hauptfach: Lässt sich von oben (Toploader), vorne (Frontloader) oder an beiden Positionen öffnen. Verfügt meist auch über ein Laptop- bzw. Trinkblasenfach.

Bodenfach: Liegt unter dem Hauptfach und ist meist durch eine Zwischenwand davon getrennt. Kann auch als Nasswäschefach genutzt werden und verfügt nicht selten auch über ein Netz.

Deckel: 1-3 Reißverschlusstaschen, Höhenverstellbar, mit Kopfmulde für mehr Bewegungsfreiheit, Manchmal auch abnehmbar, kann man ihn als Daypack verwenden.

Seitentaschen: Links und rechts angebracht, um schnell auf Dinge wie Kamera, Karte, etc. zugreifen zu können.

Rückenteil: Gut gepolstert und mit Aluschienen versehen. Kann in Höhe (stufenlos), manchmal auch in Breite verstellt werden für besseren Tragekomfort. Das Netzmaterial und die Form helfen bei einer guten Luftzirkulation und somit zu einer Schweißreduktion.

Schultergurte und Brustgurt: Helfen dabei den Rucksack nah am Körper zu tragen. Sie sind in ihrer Höhe justierbar.

Hüftgurt: Trägt 80% und somit die Hauptlast. Ist gut gepolstert, und verfügt über 1-2 Taschen für Wertsachen (meist Netz und wasserdicht).

Kompressionsriemen: Reduzieren beim Festziehen das Volumen und verstärken die Dichte.

Lastkontrollriemen: Durch richtige Einstellung lasst sich Rucksack am Rücken stabilisieren. Die Schultern werden entlastet und das Gewicht gut auf den Körper verteilt.

Stabilisierungsriemen: Liegen am Hüftgurt und stabilisieren den Rucksack, indem sie eng zusammengezogen werden. Dadurch gewinnt der Träger an Bewegungsfreiheit.

Befestigungsmöglichkeiten: Sperrige Gegenstände wie Trekkingstöcke, Eisgeräte etc. lassen sich dank Schlaufen und Klettverschlüssen außerhalb am Trekkingrucksack anbringen.

Trinksystem: Rucksack hat eine 1,5-3 Literblase schon integriert oder ist dafür kompatibel. Das Fach befindet sich auf der Rückenseite. Schlauch ragt aus dem Trekkingrucksack und ermöglicht trinken während der Wanderung.

 

Unterschied von Trekking und Wandern

  • Beim Wandern ist man nur einen Tag oder von Hütte zu Hütte unterwegs
  • Kann mehrere Tage dauern, ein Schlafplatz ist unklar. Man muss mehrere Tage mit der Versorgung im Rucksack auskommen. Die Strecken sind sehr abgelegen.

 

Pro und Contra

Pro:

  • Viel Stauraum
  • Gute Gewichtsverteilung dank besonderem Tragesystem
  • Viele extra Taschen und Werkzeughalterungen
  • Robustes und (meist) wasserfestes Material 
  • Höhen- und gelegentlich Breitenverstellbar
  • Hohe Belastbarkeit
  • Oft mit Regenhülle inklusive
  • Für lange Touren hervorragend geeignet

Contra:

  • Sehr groß x
  • hat hohes Eigengewicht x
  • Teuer x
  • Für den Alltag zu sperrig x

 

Trekkingrucksack kaufen: Tipps

Passform: Rucksack sollte nah am Rücke liegen

Richtige Einstellung:

  • Hüftgurt sollte ganz stramm auf dem Becken sitzen, bei schwacher Polsterung besser etwas tiefer.
  • Schultergurte sollten so fest angezogen werden, dass du noch atmen kannst.
  • Achte darauf, dass die Gurte nicht zu breit sind und am Hals scheuern.
  • Riemen über den Schultergurten sollten nicht in der Luft stehen, da der Rucksack sonst zu groß ist.
  • Der Trekkingrucksack sollte nicht auf den vorderen Bereich der Hüftknocken drücken.

Gewichtskontrolle

  • Den Trekkingrucksack mit Gewichten testen

Weitere Person hinzuziehen

  • Bei Unsicherheit einen Berater hinzuziehen
  • Er kann besser erkennen ob die Passform richtig ist

Spartipp:

  • Im Geschäft sind die Rucksäcke meist teurer. Trage sie probe und wenn du ein Modell findest, was dir gefällt, schau im Internet, ob du sie günstiger findest. Im Falle unserer Testsieger haben wir bereits die günstigsten Angebote in Internet rausgesucht →  Zurück zur Tabelle

 

Wieviel Gewicht darf ich maximal tragen?

Trekkingrucksäcke sind für ein Maximalgewicht von 15 – 25 Kg ausgelegt (je nach Modell und Größe). Generell gilt die Regel: Nicht mehr als 1/4 des Eigengewichts.

 

Was ist ein Trekkingrucksack?

Viele Outdoor-Fans sind mit kleineren Wanderrucksäcken zufrieden. Beim Klettern, wo viel Ausrüstung benötigt wird oder bei langen Strecken, reicht so ein Rucksack allerdings nicht mehr aus. Hier kommt der Trekkingrucksack ins Spiel.

Walking man Der Trekkingrucksack ist ein Rucksack mit viel Volumen für lange Wanderungen, Trekkingtouren oder Reisen. Im Gegensatz zu kleineren Rucksäcken wie dem Daypack oder dem Wanderrucksack, ist der Trekkingrucksack innen mit einem Gestell ausgestattet. Daher lohnt die Verwendung des Trekkingrucksacks, bereits ab einem Gewicht von mehr als 5 Kilogramm. Obwohl der Trekkingrucksack dann je nach Volumen längst nicht voll sein wird, ist er bereits bei kleinem Gewicht komfortabler, als ein Tagesrucksack. Dies hat er vor allem seinem Tragesystem sowie dem Hüftgurt zu verdanken, da diese eine gute Gewichtsverteilung garantieren.

 

Ausstattung

Hauptfach

Jeder Trekkingrucksack vergüft über ein Hauptfach. Dieses lässt sich meist von oben oder von vorne öffnen. Modelle, die nur über die obere Seite beladen werden können nennt man Toploader. Sind sie nur von vorne zu öffnen, werden sie als Frontloader bezeichnet. Optimal sind Modelle, die beide Möglichkeiten bieten, da man auf diese Weise schneller zu seinen Sachen gelangt. Das Hauptfach ist das größte Fach im Rucksack und verfügt oft über ein weiteres Fach an Innenseite (Rückenseite). Dort lassen sich Laptop oder Trinkblase sicher verstauen.

 

Bodenfach (Nasswäschefach)

Das Bodenfach liegt direkt unter dem Hauptfach und ist bei vielen Produkten durch einen Zwischenboden vom Hauptfach getrennt. Die Öffnung befindet sich auf der Frontseite. Neben der Möglichkeit seinen Schlafsack darin zu verstauen, bieten viele Modelle auch ein spezielles Netzfach an, um schmutzige oder Nasse Wäsche darin zu verstauen. Die Netze sind bei einigen Trekkingrucksäcken auch abnehmbar.

 

Deckel

Bei den meisten Trekkingrucksäcken lässt sich der Deckel in der Höhe verstellen, sodass man ein zusätzliches Volumen von 10-15 Liter dazu gewinnt. Das Deckelfach bietet zusätzlichen Platz, sodass sich dort Regenhülle, Schuhe oder Wertsachen gut verstauen lassen. Einige Modelle besitzen sogar ein extra Wertsachen-Innenfach. Die Anzahl an extra Taschen am Deckel variiert je nach Modell zwischen 1-3 Reißverschlusstaschen. Dank einer Kopfmulde, wird hier genügen Bewegungsfreiheit für den Kopf garantiert. Bei einigen Modellen lässt sich der Deckel sogar komplett lösen von Rucksack und als Daypack umfunktionieren.

 

Seitentaschen

Die meisten Trekkingrucksäcke verfügen über 2 Seitentaschen links und rechts, über die Kleinigkeiten wie Kamera, Karte oder eine kleine Trinkflasche schnell greifbar sind. Manchmal gibt es an den Seiten auch weitere Taschen zum Verstauen kleiner Gegenstände. Die Seitentaschen sind oft länglich designt, damit Gegenstände auch nicht so leicht hinausfallen können. Sie verfügen jedoch über keine Reißverschlüsse und sind nur selten über einen Druckknopf oder Zipper Puller schließen.

 

Rückenteil

Der Rückenteil ist gut gepolstert und verfügt über ein Innengestell aus Aluschienen oder Holz. Bei vielen Modellen lässt es sich in der Höhe (stufenlos) verstellen, manchmal sogar in der Breite. Dank einem Netzteil und einer gut durchdachten Form, haben sämtliche Hersteller hierbei auch ein Belüftungssystem berücksichtigt, bei dem der Rücken nicht so schnell oder vermindert zum Schwitzen kommt.

 

Schultergurte und Brustgurt

Bei einem Trekkingrucksack sind die Schultergurte meist gut gepolstert und ergonomisch geformt. Sie sind wichtiger Bestandteil des Tragesystems eines Rucksacks und tragen bei anderen Varianten wie bspw. dem Skirucksack, Fahrradrucksack oder manchmal auch Tagesrucksack die Hauptlast. Sie sind sehr einfach und stufenlos verstellbar. Um den Rucksack möglichst nah am Körper tragen zu können, kann man zusätzlich den Brustgurt zum Stabilisieren zusammenziehen. Da die anatomischen Gegebenheiten oft variieren, sind dieses meist höhenverstellbar.

 

Hüftgurt

Der Hüftgurt ist bei dem Trekkingrucksack so ziemlich der wichtigste Bestandteil des Tragesystems. Die Hauptlast wird mit 80% auf ihn übertragen und die Schultern dadurch stark entlastet. Zudem ist er gut gepolstert und lässt sich durch die Stabilisationsriemen perfekt an den Körper anpassen, sodass es die Bewegungen ausgleicht. Außerdem verfügen die Hüftflossen meist über ein oder zwei kleine Taschen, damit Wertsachen sofort greifbar sind. Zudem ist die Tasche meist aus einem Mesh-Netz gefertigt und wasserdicht.

 

Kompressionsriemen

Trekkingrucksäcke verfügen über Riemen mit denen eine effektive Kompression ermöglicht wird. Sie befinden sich an den Seiten des Rucksacks sowie vorne. Hierbei unterstützen die Riemen die Reduktion des Volumens, indem die Dichte des Inhalts verstärkt wird. Dadurch wird die Lastübertragung verbessert und die Form auch bei wenig Inhalt beibehalten.

 

Lastkontrollriemen

Neben den Kompressionsriemen verfügt der Trekkingrucksack auch über Lastkontrollriemen an den Schultergurten. Dank ihnen kann der Rucksack näher an den Rücken herangezogen werden. Dadurch werden die Schultern entlastet und das Gewicht besser auf den Körper verteilt. Der Rucksack wird somit am Rücken stabilisiert für ein angenehmeres Tragen.

 

Stabilisierungsriemen

Über diese lockeren Riemen kann man die Bewegungsfreiheit optimieren. Sie befinden sich am Hüftgurt und können eng angezogen werden, damit der Rucksack seine Hauptlast auf die Hüften legt. Zusätzlich bieten einige Hersteller weitere Stabilisierungsriemen über den Schultergurten an. Diese sind nicht sonderlich lang, können den Rucksack aber noch näher an den Rücken bringen.

 

 

Werkzeughalterungen und Befestigungsmöglichkeiten

Mit seinem hohen Volumen ermöglicht der Trekkingrucksack das Mitnehmen der kompletten Ausrüstung, die man für eine Expedition in die Wildnis benötigt. Doch manche Gegenstände sind zu groß oder sperrig, weswegen sie nicht in den Rucksack passen. Deswegen bieten die meisten Rucksäcke viele Befestigungsmöglichkeiten außerhalb. Somit lassen sich Schlafsack, Wanderstöcke, Eisgeräte, Fahrradhelm etc. ohne Probleme mitnehmen.

 

Trinksystem

Die meisten Produkte für Trekkingwanderungen verfügen über ein Trinksystem im Hauptfach des Rucksacks. Wenige Modelle haben dieses System schon integriert, die meisten sind zumindest damit kompatibel. Dabei wird eine große Trinkblase sicher im inneren des Rucksacks verstaut, dessen Trinkschlauch durch eine Öffnung herausragt. Dadurch kann man auch während einer Tour trinken, ohne den Rucksack dafür abnehmen zu müssen. Wie groß die Blase sein kann, ist abhängig von dem Rucksack selbst. Beim Deuter Aircontact z.B. lässt sich eine 3 Liter-Blase integrieren, während andere Modelle nur für 1,5-2 Liter-Trinkblasen Platz bieten. Da Flüssigkeiten schwer sind, ist es sinnvoll diese auch nah am Rücken zu tragen. Deswegen befindet sich das Fach für die Trinkblase auch auf der Rückenseite.

 

 

Tragesystem

  • Je schwerer das Gewicht, umso wichtiger ist ein gut sitzendes Tragesystem. Dieses sollte sich auch in Bewegung perfekt an den Körper anpassen.
  • Die Hüftgurte sind ergonomisch geformt und gut gepolstert. Sie helfen dabei, das Gewicht von den Schultern auf die Hüfte zu verlagern. Dazu sind auch ein gutes Innengestell sowie Lastkontroll-Riemen, die von den Schultern zum Rucksack hinunter verlaufen, notwendig.
  • Die Länge des Rucksacks ist oftmals verstellbar. Mittels Klettverschluss kann er so an die Körpergröße (meist small, medium, large) angepasst werden.
  • Weil er für lange Touren gedacht ist, hat der Trekkingrucksack viele Schlaufen zum Befestigen sowie kleinere Fächer an den Seiten außen.
  • Trekkingrucksäcke gibt es, wie man bei den Modellen vom Trekkingrucksack Test sehen kann, in vielen verschiedenen Größen, wobei das Fassungsvermögen stets in Litern angegeben wird. Viele Rucksäcke sind erweiterbar, was an der Größenangabe (z.B. 50 + 10) erkennbar ist.

←Zurück zur Übersicht

 

 

Und so funktioniert er

Frau betreibt Walking Je nach Hersteller, befindet sich im Inneren des Trekkingrucksacks eine andere Art von Tragesystem. Dieser Teil des Rucksacks spielt für das Verteilen des Gewichts eine wichtige Rolle, denn bei schlechter Qualität, könnte man bereits nach wenigen Stunden unter Schmerzen am Rücken leiden. Im Trekkingrucksack Test befinden sich ausschließlich Modelle mit gutem Tragesystem. Ein hochwertiger Trekkingrucksack verteilt das Gewicht des Gepäcks so, dass die Last als weniger unbequem empfunden wird. Darüber hinaus kann man mit einem gut konstruierten Produkt auch in wackeligen Situationen das Gewicht halten, ohne zu stürzen.

Ein qualitativ hochwertiger Trekkingrucksack verfügt über ein Belüftungssystem an der Rückwand, das Geruch verhindert und die Produktion von Schweiß vermindert.

Der meist weich gepolsterte Hüftgurt kann bis zu 80 % der Tragelast auf das Becken verteilen. Sitzt der Rucksack richtig, so trägt er sich nicht nur angenehmer, sondern schont darüber hinaus auch die Muskeln des Outdoor-Sportlers.

Breite Schultergurte in leichter S-Form sorgen einerseits für eine gleichmäßige Verteilung der Last, lassen dabei aber stets genug Bewegungsfreiheit für die Arme.

Der am Trekkingrucksack angebrachte Brustgurt verhindert, dass die Schultergurte abrutschen. Dadurch schont er die Muskulatur der Brust.

Bei Regen lässt sich der Trekkingrucksack ideal mit einem wasserfesten Packsack schützen. Bist du mit dem Biwak unterwegs oder hast keinen Platz mehr im Zelt, dann kannst du den per Packsack geschützten Trekkingrucksack ganz einfach vor dem Zelt liegen lassen.

Solche Schutzsäcke haben den Vorteil, dass sie auch bei Flugreisen zum Einsatz kommen können. Mit einem Schloss gesichert, beugt man zumindest unbefugten Einblicken in das eigene Gepäck vor. Darüber hinaus wetzt sich das Außenmaterial eines mit einem Packsack geschützten Rucksacks wesentlich weniger schnell ab, was angesichts der oft groben Behandlung des Fluggepäcks bestimmt kein Nachteil ist.

← Zurück zum Verzeichnis

 

Trekkingrucksack Test: Rucksack ist nicht gleich Rucksack

Backpacker Wandern

Obwohl heute nicht mehr immer ganz klar zwischen Trekking und Wandern unterschieden wird, haben die beiden Begriffe nicht dieselbe Bedeutung. Wandern ist das Gehen von Tagestouren, bei denen man am Ende des Tages zum Anfang der Tour zurückkehrt. Auch das Wandern von Hütte zu Hütte ist möglich. Weil man nur einen Tag lang unterwegs ist oder in der Hütte übernachtet, benötigt man lediglich einige wenige Utensilien sowie genug Trinkwasser und eine kleine Jause im Gepäck.

 

Trekking ist Abenteuer pur

Beim Trekking sieht die Sache schon etwas anders aus: Hier geht man auf entlegenen Strecken, ohne fixen Schlafplatz. Mehrere Tage lang muss man mit dem eigenen Gepäck auskommen. Weil man beim Trekking zumindest einen Schlafsack oder sogar ein Zelt mitnimmt, verfügt der Trekkingrucksack über ein deutlich größeres Volumen als ein Wanderrucksack. Modelle, wie die hier im Trekkingrucksack Test, sind für das Wandern langer Strecken abseits der Zivilisation ausgelegt und unterstützt den Outdoorsportler mit einem bequemen Tragesystem, sodass sich die Ausrüstung trotz eines hohen Gewichts gut tragen lässt. Dieses Gewicht kann beim Trekkingrucksack rund 25 Kg erreichen. Wer besonders viel oder schweres Gepäck hat, ist mit einem Schwerlastrucksack, wie bspw. der Sieger im Trekkingrucksack Test Fjällräven Kajka, gut beraten.

 

Einsatzbereiche für den Trekkingrucksack

Wandern Wer vor hat, weitere Strecken hinter sich zu lassen, braucht mehr Stauraum, als ein Wanderrucksack bieten kann. Spätestens bei der ersten mehrtägigen Tour unter schwierigen Bedingungen, macht sich der größere und etwas teurere Trekkingrucksack bezahlt.

Auch die Modelle aus dem Test, bieten genügend Stauraum, um zumindest einen Schlafsack sowie alle nötigen Gegenstände zu transportieren. Camping Kochgeschirr und andere kleine Dinge können an den Schlaufen der Frontseite fixiert werden – ebenso wie Karabiner und Kletterschuhe.

Damit eignet sich der Trekkingrucksack vor allem für mehrtägige Touren sowie weite Wanderungen, insbesondere bei Übernachtung unter freiem Himmel. Für Backpacker, die eine längere Reise vor sich haben, ist die Anschaffung von Trekkingrucksack und Schutzsack ebenfalls eine Überlegung wert. Ebenso sinnvoll ist er für Kletterer, die ihre Ausrüstung über mehrere Kilometer hinweg durch unwegsames Terrain transportieren müssen.

←Zurück zur Übersicht

 

Seine Stärken und Schwächen

Bergsteiger Als praktischer Begleiter ist der Trekkingrucksack eine tolle Wahl zu kleineren, technisch weniger aufwendigen Rucksäcken. Sein größter Vorteil ist das integrierte Tragegestell, indem es dem Rucksack nicht nur Stabilität verleiht, sondern das Tragen schweren Gepäcks zusätzlich immens erleichtert. Verspannungen der Muskeln und Rückenschmerzen treten daher unter Verwendung eines hochwertigen Trekkingrucksacks weniger oft auf, als mit einem Daypack oder Wanderrucksack.

Trekkingrucksäcke verfügen in der Regel über viele Extras, sowie einen Brust- und gut gepolsterten Hüftgurt. Das unterste Fach ist einfach zugänglich, sodass man schnellen Zugriff auf den dort verstauten Schlafsack hat. Andere Rucksäcke verfügen meist nicht über den praktischen, zweiten Reißverschluss am unteren Ende. Sie können lediglich von oben geöffnet werden. Trotzdem sind Trekkingrucksäcke hinsichtlich der Ordnung im Gepäck nicht so komfortabel wie bspw. Kofferrucksäcke.

Durch das integrierte Tragesystem ist der Trekkingrucksack etwas schwerer als andere Rucksäcke. Auch der mitunter sehr hohe Preis bei der Anschaffung kann ein Nachteil sein. Deswegen bieten wir im Trekkingrucksack Test einen Preisvergleich, damit du dir Geld einsparen kannst.

←Zurück zur Übersicht

 

 

Unsere Trekkingrucksack Test Tipps zum Kauf

Vor dem Kauf des Rucksacks sollte man sich gut überlegen, ob es überhaupt notwendig ist, einen Trekkingrucksack zu kaufen. Für kleinere Touren mit wenig Gepäck reicht ein Wanderrucksack völlig aus, auch wenn er weniger komfortabel ist als ein Trekkingrucksack. Wer sich trotzdem für den Trekkingrucksack entscheidet, hat die Qual der Wahl. Zahlreiche Hersteller wetteifern mit sämtlichen Features um das Interesse potentieller Käufer. Um dir die Orientierung am Markt zu erleichtern, hier die wichtigsten Kriterien.

 

Körpernahe Passform

Wanderer Kaum ein Kriterium ist bei einem Trekkingrucksack unwichtiger, als sein Aussehen. Weit wichtiger ist die richtige Passform des guten Stücks. Der Trekkingrucksack sollte eng an deinem Körper anliegen. Jeder Körper ist anders geformt. Besonders die Länge deines Rückens entscheidet darüber, ob ein Rucksack zu dir passt oder eben nicht. Auch die Form deines Beckens unterscheidet sich von jedem anderen Menschen. Daher gibt es Trekkingrucksäcke, die gut zu dir passen und andere, die sich unangenehm anfühlen. Viele Hersteller haben dieses Problem aber bereits berücksichtigt und bieten ein Rückensystem an das in der Höher verstellbar ist.

 

Frauen sollten zu speziell hergestellten Rucksäcken greifen

Der folgende Tipp vom Trekkingrucksack Test richtet sich an die Mädels unter euch. Neben den Unisex Rucksäcken gibt es aber auch eine Vielzahl von Rucksäcken speziell für Damen am Markt. Hier sind sowohl der Becken- als auch der Brustgurt ganz anders geschnitten. Somit kann ein Damen Trekkingrucksack viel bequemer für dich zu tragen sein, als ein herkömmlicher Rucksack. Neben unserem Trekkingrucksack Test bietet Arivado auch in einigen Tests Modelle für Frauen an. Mehr dazu → Hier!

 

Richtige Einstellung sehr wichtig

Sitzt der Trekkingrucksack richtig, so liegt der obere Rand vom Hüftgurt direkt am Becken an. Die beiden Polster des Gurts sollten weit voneinander entfernt liegen. Etwa eine Handbreite sollte dazwischen passen. Ist der Gurt kaum gepolstert, dann ist ein tieferer Sitz besser. In jedem Fall muss der Hüftgurt ganz stramm sitzen, um seine stützende Wirkung bestmöglich entfalten zu können.

Die Schultergurte müssen ebenfalls stramm angezogen werden. Ziehe sie so eng an, dass du noch frei atmen kannst. Die Träger sollten nicht zu breit sein, da sie sonst am Hals scheuern könnten. Auch zu eng beieinanderliegende Gurte sind wenig komfortabel.

Der Punkt, wo die Träger am Rucksack angenäht sind, sollte sich unterhalb des oberen Bereichs deiner Schultern befinden. Außerdem dürfen die Gurte nicht in die Luft stehen. Andernfalls wäre der Rucksack zu groß für dich oder müsste kleiner eingestellt werden (meist via Klettverschluss am inneren Rückenteil möglich). Mit einem Spiegel oder der Hilfe eines Fachverkäufers kannst du diese Punkte überprüfen.

Achte in jedem Fall darauf, dass der Trekkingrucksack nicht auf den vorderen Bereich deiner Hüftknochen drückt. Lege einige Schritte im Geschäft zurück, um dies auszutesten. Bewege dabei den ganzen Körper – so, wie du es beim Wandern tust. Schwinge mit den Armen, um zu prüfen, ob auch nichts scheuert.

Die Lastenkontrollriemen geben dem Trekkingrucksack Halt, sodass er nicht verrutschen kann. Beachte, dass sie maximal in einem Winkel von etwa 45 ° stehen sollten.

← Zur Übersicht

 

Mit Gewichten testen

Das Anprobieren des leeren Rucksacks hat keine große Aussagekraft. Deshalb gibt es im gut sortierten Outdoor-Fachmarkt kleine Säcke mit verschiedenen Gewichten zum Ausprobieren. Gehe mit dem so befüllten Rucksack eine Runde durch das Geschäft spazieren. So kannst du feststellen, ob dir der Trekkingrucksack auch wirklich perfekt passt. Wenn der Preis im Geschäft allerdings zu hoch für dich ist, bietet dir der Trekkingrucksack Test hier die Möglichkeit, dein gewünschtes Modell günstiger zu finden.

 

Den Rucksack vom Fachpersonal einstellen lassen

Jeder Rucksack hat seine eigene Bauweise und verfügt über unterschiedliche Verschluss- sowie Tragesysteme. Da fällt es dir als Laie schwer, sofort mit jedem Modell zurechtzukommen. Lass dich daher von einem geschulten Mitarbeiter des Shops über die Vorzüge der unterschiedlichen Rucksäcke informieren und nimm seine Hilfe beim Anprobieren in Anspruch.

Vier Augen sehen mehr als zwei. Hast du den Rucksack geschultert und richtig eingestellt, so kann dir der Verkaufsmitarbeiter ein Feedback bezüglich Passform geben. Er sieht, wie gut der Rucksack anliegt und hat bessere Vergleichswerte, als du. Bist du dir nicht ganz sicher, dann probiere lieber mehrere Konkurrenzprodukte aus.

←Zurück zur Übersicht

 

Trekkingrucksack Test: Nützliche Extras

Trekkingrucksack Test Viele moderne Trekkingrucksäcke wie im Trekkingrucksack Test haben außen kaum noch Taschen. Trotzdem sollte das gute Stück zumindest über einige wenige Fächer verfügen, in denen du Wertgegenstände und Trinkflaschen verstauen kannst, ohne dass diese wenig später unbemerkt herausfallen.

Überlege, ob du auch wirklich dein gesamtes Gepäck im Rucksack unterbringst. Zeltstangen und Isomatten können meistens außen am Rucksack befestigt werden – auch das darfst du nicht außer Acht lassen. Übrigens sind viele Trekkingrucksäcke mit speziellen Trekkingstock-Fixierlaschen ausgestattet. Lass dir die Extras des Rucksacks vom den Verkäufern ausführlich erklären, sodass du später davon Gebrauch machen kannst.

Die meisten Rucksäcke, (auch die Modelle im Trekkingrucksack Test) , sind hinsichtlich des Volumens erweiterbar. Nach oben hin, können so 5 bis 20 Liter Gepäck zusätzlich eingepackt werden, indem der Griff am Rucksack erweitert wird. Das ist praktisch, denn auf längeren Reisen kann man nie wissen, was man so alles braucht.

←Zum Verzeichnis

 

Die folgenden Extras sind häufig in Trekkingrucksäcken integriert:

  • Manche Hersteller haben eigene Belüftungssysteme entwickelt, die nach unterschiedlichen Prinzipien arbeiten. Lass sie dir ausführlich erklären.
  • Besonders praktisch sind Rucksäcke, die über eine im Deckel integrierte Regenhülle verfügen.
  • Manch ein Trekkingrucksack hat am Deckelfach unauffällige Schlaufen zum Befestigen, die eine geniale Erfindung sind. Damit lassen sich größere Dinge wie Isomatten oberhalb des Rucksacks befestigen.
  • Signalfarben und Reflektoren schützen dich bei deiner Wanderung vor einer ungewollten Kollision mit Kraftfahrzeugen.
  • Extras wie Signalpfeifen und Schlauch-Trinksysteme können ebenfalls in den Rucksack eingearbeitet sein.
  • Leichtgewichtige Rucksäcke sind trotz ihres Tragesystems kaum schwerer, als ein Schlafsack. Das ist praktisch, wenn man als Ultraleicht Wanderer unterwegs ist.
  • Spezielle Fächer für schmutzige Wäsche dienen der Hygiene und helfen, die übrige Ausrüstung trocken zu halten.
  • Kleine Taschen auf den Hüftgurten bieten Platz für Dinge, die du immer griffbereit haben möchtest.

←Zum Übersicht

 

Zubehör mitnehmen

Ist die Entscheidung für ein Modell gefallen, so hast du bereits viel geschafft. Es ist nicht ganz leicht, den idealen Rucksack für lange Touren und schwere Lasten zu finden. Bleibe trotzdem noch kurz im Shop, um gleich einige nützliche Zubehörteile mitzunehmen. Der Trekkingrucksack Test hilft dir dabei, qualitativ hochwertige Trekkingrucksäcke auf jeden Fall schon einmal im Fokus zu haben!

Ein Schutzsack aus reißfestem Material sowie einige Accessory Karabiner gehören zu jedem gut ausgestatteten Trekkingrucksack. Auch spezielle First Aid Kits, die im Notfall Leben retten können, sind in den meisten Outdoor-Geschäften erhältlich.

Trekkingrucksack Test Tipp: Stichwort Isomatte: Weil du beim Trekking Gewicht sparen möchtest, greifst du besser zu einer selbstaufblasenden Variante. Sie ist komfortabel und leicht. Nimm besser eine zweite mit oder entscheide dich für eine besser gepolsterte Variante, wenn du zu Rückenproblemen neigst.

←Zurück zum Überblick

 

Das richtige Volumen

Trekkingrucksack Test Während für Tagestouren ein Rucksack mit etwa 25 Litern Fassungsvermögen ausreicht, geht auf längeren Touren nichts unter 25 Litern. Deswegen werden hier im Trekkingrucksack Test auch nur Modelle gezeigt, die sich ausschließlich für diesen Zweck eignen. Möchte man im eigenen Zelt übernachten, das ebenfalls im Rucksack transportiert werden soll, so greift man dabei besser zu einem Modell mit zwischen 50 und 80 Litern Volumen. Generell gilt: lieber etwas mehr Fassungsvermögen, als zu wenig.

Neben dem Fassungsvermögen, gilt es außerdem zu beachten, dass der Rucksack nicht breiter sein sollte, als deine Schultern. Ein zu breiter Trekkingrucksack macht sich früher oder später beim Gehen bemerkbar. Die Arme stoßen dabei ständig gegen den Rucksack, was mit der Zeit unangenehm wird. Indem du beim Testen des Rucksacks deine Arme mehr als sonst bewegst, kannst du testen, ob die Breite für dich passt.

Andererseits darf der Rucksack nicht zu schmal gebaut sein. Ist er wesentlich schmäler als dein Rücken, so lässt sich das Gewicht kaum optimal verteilen.

← Zur Übersicht

 

Kleine Materialkunde

Ein hochwertiger Marken Trekkingrucksack (wie die Modelle vom Trekkingrucksack Test ) ist mit einem dicken sowie dichten Kunstfaser-Außenmaterial ausgestattet. Dieses sollte reißfest und trotzdem leicht sein. Manche Gewebe sind mit Verstärkungsfäden ausgestattet. Das Material sollte in jedem Fall möglichst abriebfest sein, sodass du auch Jahre später noch deine Freude daran hast.

Trekkingrucksack Test Tipp: Beachte auch die Pflegehinweise am Etikett des Rucksacks. Bist du dir diesbezüglich nicht ganz sicher, dann frage bereits vor dem Kauf nach. Die meisten Rucksäcke sind nicht waschbar, können aber mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Das Tragesystem wird normalerweise aus Aluminium gefertigt. Dieses ist sehr leicht und behält trotzdem seine Form.

←Zurück

 

Trekkingrucksack Test Fazit: jeder hat einen, jeder will einen

Trekkingrucksack Test

Die meisten modernen Vertreter der Gattung Trekkingrucksack wie die Modelle im Test, sind hinsichtlich des Materials sehr widerstandsfähig. Zudem wurde sie so konstruiert, dass man das Wandern trotz reichlich Gewicht auf dem Rücken genießen kann.

Deshalb erachten wir den Trekkingrucksack als tolle Erfindung, weil er uns das Outdoor Leben immer wieder erleichtert. Zudem macht er lange Touren überhaupt erst möglich. Er bewahrt den geneigten Outdoorfan vor der unliebsamen Abnutzung des Bewegungsapparates und lässt ihn das Beste aus seinem Wanderurlaub herausholen.

 

Nimm dir genug Zeit

An dieser Stelle möchten der Trekkingrucksack Test dir einen letzten Ratschlag mitgeben. Nimm dir genügend Zeit, damit du den idealen Trekkingrucksack für dich findest. Beachte dabei unsere Kauftipps. Vergleiche das Angebot diverser Geschäfte und verzichte zuerst einmal auf den Kauf im Online Shop. Somit ersparst du dir eventuell das Zurückschicken, falls der Rucksack nicht passt. Im Grunde genommen kannst du einen Fachhandel besuchen und dir den Preis merken. Darauf kannst du durch Vergleichs-Portale, die Preise im Internet prüfen und schließlich beim günstigsten Anbietet bestellen.

Diverse Discounter für Sportkleidung bieten ihre Waren zwar zum Spottpreis an. Dies sollte deine Wahl aber nicht beeinflussen. Schau bei einem Praxisversuch, ob du bereits bei einem Packgewicht von 20 Kilogramm Rückenschmerzen bekommst. Entsprechend des Ergebnisses, solltest du spätestens dann wissen, ob du diesen Rucksack brauchst oder nicht. Entscheidest du dich für ein Modell mit robusten Außenmaterial, so wirst du ohnehin sehr lange deine Freude damit haben. So gesehen sparst du auf lange Sicht gesehen Geld ein, wenn du auf minderwertige Produkte verzichtest. Marken wie Deuter, Fjällräven, Mammut oder Jack Wolfskin sind bekannt dafür, Spitzenqualität zu bieten. Deswegen verwundert es nicht, dass wir im Trekkingrucksack Test auch Modelle dieser Marken zu den Top 5 zählen können.

Na? Alle offenen Fragen geklärt? Dann lies doch im Anschluss unser Extra über smartes Backpacking, um das Potential deines Trekkingrucksack voll ausschöpfen zu können!

<<Zurück zum Verzeichnis

 

Extra: Mit smartem Backpacking zum maximalen Komfort

Wer mit schwerem Gepäck unterwegs ist, überlegt sich ganz genau, was wirklich in den Trekkingrucksack soll und was nicht. Eine gut überdachte Packmethode sowie das richtige Einstellen der Gurte am Trekkingrucksack reduzieren die Belastung auf ein Minimum. Hier in aller Kürze die Trekkingrucksack Test Tipps für den richtigen Umgang mit dem Trekkingrucksack.

<<Zurück zum Inhaltsverzeichnis>>

 

Den Trekkingrucksack richtig packen

Frau mit Trekkingrucksack Trekkingrucksäcke sind meistens mit einem Boden-, Haupt und Deckelfach ausgestattet. Darüber hinaus finden sich bei guten Modellen zahlreiche kleinere Fächer an den Außenseiten des Rucksacks. Diese Bauweise sollte man sich beim Packen des Rucksacks unbedingt zunutze machen.

Die kleinen Seitenfächer sowie das Deckelfach sind für die schnell erreichbaren Sachen gedacht. Somit sind hier die Sachen, verstaut, die schnell Griffbereit sein müssen. Sie sollen griffbereit sein, ohne dass man dazu den Rucksack öffnen und darin wühlen muss. Die Seitenfächer nützt man am besten, indem man sie mit zwei gleich schweren Trinkflaschen füllt. So ist das Gewicht der Flaschen verteilt und wirkt sich nicht so einseitig auf das Tragesystem aus, wie eine einzelne Flasche. Der Geldbeutel, ein Handy und die Digicam kommen am besten in die kleinen Fächer der Hüftgurte oder ins Deckelfach.

In das untere Fach des Rucksacks packst du den Schlafsack. Er füllt diesen Bereich des Rucksacks gut aus und sorgt somit für ein Maximum an Stabilität beim gesamten Tragesystem.

Das unterste Fach ist im Idealfall zwar gut ausgefüllt, schwerere Gegenstände gehören allerdings in den mittleren Teil des Trekkingrucksacks. Sie sollten möglichst nah am Rücken liegen, sodass der Trekkingrucksack nicht unangenehm nach hinten zieht. Diese Gegenstände stabilisiert man am besten mit kleineren Dingen, sodass nichts herum rollen kann. Obwohl die schwersten Gegenstände in das Mittelfach gehören, wichtig ist, dass die gesamte Last gleichmäßig verteilt ist. Darauf sollte man achten, damit eine einseitige Belastung vermieden wird.

←Zurück zum Verzeichnis

 

Der perfekte Tragekomfort

Der beste Rucksack bringt übrigens sehr wenig, wenn man ihn nicht richtig trägt. Es empfiehlt sich, den Rucksack probehalber im gepackten Zustand zu tragen. Der Hüftgurt sollte geschlossen und strammgezogen werden. Dann können die Schultergurte festgezogen werden. Mit den Lastkontrollriemen lässt sich das Gewicht nun auf Schultern oder Hüfte verlagern. Damit kannst du deine Schultern entlasten, was speziell beim Trekking für einen besseren Tragekomfort sorgt. Brustgurt schließen nicht vergessen!

Während deiner Tour wirst du ab und zu eine Pause brauchen. Nütze diese Gelegenheit, um die Riemen zu lockern und den Trekkingrucksack kurz abzulegen. Im Idealfall tust du das spätestens alle zwei Stunden oder wenn du beginnst, dich aufgrund des Gewichts auf deinem Rücken unwohl zu fühlen. Nach deiner Pause stellst du die Riemen wieder richtig ein. Falls das nicht hilft, nimmst du im Notfall mittels Lastkontrollriemen Gewicht von der Hüfte. Denke dabei daran, die Schulterriemen ein wenig zu lockern.

 

Gewicht sparen & Gegenstände sinnvoll nutzen

Frau mit Wanderstöcken Ultraleicht Backpacker versuchen, möglichst viele Mehrzweckgegenstände zu verwenden. Viele Probleme lassen sich lösen, ohne dass man für jeden Zweck ein extra Werkzeug braucht. So spart man sich das Schleppen unnötiger Gegenstände.

Je nachdem, wie viel Wert du auf das Einsparen von Gewicht legst, kannst du mehr oder weniger radikal beim Präparieren deiner Ausrüstung vorgehen. Eine von sich aus kurze Isomatte oder das Abschneiden von Material bringt meist keine Einbußen im Komfort mit sich. Auch die Zahnbürste kann man kürzen. Ebenso lässt sich bei Batterien an Gewicht sparen. So sind Batterien aus Lithium die leichteste Variante.

Es ist heute nicht mehr notwendig, schwere Wanderstiefel zu tragen. Moderne, leichte Wanderschuhe sind bis zu 500 Gramm leichter. Die Schuhe schleppst du zwar nicht auf dem Rücken. Dennoch musst du ihr Gewicht bei jedem Schritt stemmen – auch, wenn dir das nicht bewusst ist. Deshalb lässt sich der Komfort bei der Wahl leichterer Wanderstiefel drastisch verbessern.

Schwarze Campingtöpfe verbrauchen weniger Gas, da sie die Hitze wesentlich besser aufnehmen. Somit sparst du ein bis zwei Gaskartuschen ein.

←Zurück zum Inhal

 

Wasser muss nicht in Massen mitgeführt werden

Das Wasser ist meistens unterwegs verfügbar. Ein Wasserfilter sowie leichte Wasserflaschen reichen völlig aus.

Imprägnierst du den Trekkingrucksack mit speziellen Sprays, so nimmt er weniger Feuchtigkeit auf. Natürlich reduziert sich damit auch sein Gewicht. Außerdem solltest du bereits beim Kauf deines Rucksacks auf dessen Eigengewicht achten. In den Testberichten vom Trekkingrucksack Test ist das Gewicht der jeweiligen Modelle angegeben.

Die Kopfkissen sind in der Regel nicht nötig. Denke auch hier daran, möglichst jedem Gegenstand einen Zusatznutzen zu verleihen. Statt eines extra Kissens reichen ein oder zwei Kleidungsstücke, die du ohnehin im Trekkingrucksack transportierst, als nächtliche Kopfstütze aus.

 

 

Weniger ist mehr!

Nimm nicht zu viel Kleidung mit! Eine kleine Tube Waschmittel bzw. abbaubare Seife (denk an Mehrzweck!) erfüllen ihren Zweck. Es sei denn, du bist tagelang unter arktischen Temperaturen unterwegs.

Regenjacken sind schwer. Die wesentlich leichteren Regenponchos reichen für kürzere Sommerschauer und -gewitter allemal aus. Viele gute Regenponchos wiegen unter 300 Gramm und können immer wieder verwendet werden. Für Touren an einem Tag, kannst du Einwegponchos aus dünnem Kunststoff verwenden.

Bekleidung zum Baden muss nicht unbedingt mit in den Rucksack. In entlegenen Gebieten sieht dich ohnehin keiner. Warum also nicht in Unterhosen (und Sport-BH) plantschen?

Wer gute Wanderschuhe hat, braucht keine Trekkingsandalen. FlipFlops aus dem Laden reichen zum auszulüften der Füße völlig aus. Somit musst du für die persönliche Hygiene nicht in die schmutzigen und öffentlichen Sanitäranlagen gehen.

Die typischen Multifunktions-Halstücher gehören in jeden Trekkingrucksack. Hierbei nutzen sie als Haube, Beutel, Gesichtsschutz, Haarband, Rettungstuch sowie als Notverband und dienen noch vielen weiteren Zwecken. Beim Kochen dienen sie als Topflappen.

Ultraleicht-Fetischisten können auch beim Packsack Gewicht einsparen. Selbst genähte Nylonbeutel oder Müllsäcke sind wesentlich leichter als die im Outdoorfachmarkt erhältlichen, dicken Packsäcke. Ein Trekkingrucksack mit integriertem Packsack ist ideal, weil sich der Packsack schnell und leicht über den Trekkungrucksack stülpen lässt. Auch diese Lösung ist meist weniger gewichtslastig als ein separater Packsack.

←Zurück zur Übersicht

 

Trekkingrucksack Test: Wenn möglich, das Zelt weglassen

Frau macht Pause beim Wandern Noch effizienter wird das Management des Gewichts, wenn man sich das Zelt spart. Mit etwas Geschick lassen sich passable Möglichkeiten aus einem Poncho zaubern.

Müssen Zeltheringe mit ins Gepäck, dann lohnt sich der Kauf von Heringen aus Titan. Diese Fliegengewichte sind allerdings sehr teuer in der Anschaffung. Noch besser und günstiger ist das Abspannen der Zeltleinen an umstehenden Bäumen oder mithilfe schwerer Steine. Heringe, die man aus Ästen schnitzt, erfüllen ebenfalls ihren Zweck, wenn man denn das nötige, handwerkliche Geschick mitbringt.

Beim Campinggeschirr greift der versierte Ultraleicht Backpacker zum Topf aus Titan samt faltbarem Spork. Das ist eine geniale Mischung aus Löffel und Gabel. Noch leichter bepackt ist man allerdings unterwegs, wenn man gänzlich auf das Kochen verzichtet. Stattdessen ernährt man sich (mit dem nötigen Fachwissen) von dem, was die Natur zu bieten hat.

←Zurück zur Übersicht

 

Trekkingrucksack Test: Bildquellen:

Bildquelle

Leave A Comment

Show Buttons
Hide Buttons