Wie sich Taschendiebe in Europa vermeiden lassen

Wie sich Taschendiebe in Europa vermeiden lassen

So ist man den Dieben immer einen Schritt voraus!

Thief stealing a womans handbag in a city street concept for crim @Brian A JacksonWer innerhalb Europas reisen möchte, wurde zweifellos schon gewarnt vor den unzähligen Taschendieben. Es ist tatsächlich ratsam seine Augen immer offen zu halten und wachsam zu sein, denn jedes Jahr aufs neue gibt es unter den Touristen tausende, die den Taschendieben zum Opfer fallen. Seinen Urlaub damit zu verbringen, Bank- und Kreditkarten sperren zu lassen, neue Reisepässe zu organisieren und alternative Geldquellen ausfindig zu machen, ist alles andere als wünschenswert!

Gut ist, dass es aber einige Dinge gibt, die Du beachten und tun kannst, um nicht auch auf Deinen Reisen bestohlen zu werden. In diesem Artikel will ich Dir erklären, was man über die Taschendiebe und deren Ziele und Methoden wissen muss und wie Du Dich in Zukunft vor ihnen schützen kannst.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Diese Städte sind bekannt für ihre Taschendiebe (und einige andere Sehenswürdigkeiten)
  2. Wer sind diese Taschendiebe?
  3. Wo halten sich die Taschendiebe auf?
  4. Mit diesen Tricks nehmen die Taschendiebe Dir Deine Sachen ab
  5. Auf wen haben es die Taschendiebe tendenziell abgesehen?
  6. So schützt Du Dich vor Taschendieben
  7. Ein paar letzte Worte

 

Diese Städte sind bekannt für ihre Taschendiebe (und einige andere Sehenswürdigkeiten)

Natürlich gibt es Taschendiebe in nahezu jeder Stadt. Die Anzahl steigt allerdings der Logik nach, je mehr Tourismus eine Stadt zu bieten hat. Hier ist eine Liste mit den größten und bekanntesten Hotspots von Taschendieben in Europa:

  • Barcelona, Spanien
  • Rom, Italien
  • Paris, Frankreich
  • Madrid, Spanien
  • Athen, Griechenland
  • Prag, Tschechische Republik
  • Lissabon, Portugal
  • Florenz, Italien
  • London, England
  • Amsterdam, Niederlande

Aber denke bloß nicht, Taschendiebe seien ein Phänomen, das es nur in großen Städten gäbe. Nicht wenige wurden schon ihres Geldbeutels beraubt in einem winzigen Dorf im idyllischen Österreich.

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Wer sind diese Taschendiebe?

Pickpocketing from the bag of a young woman in a park @View ApartViele Menschen leben in dem Glauben, Taschendiebe wären verschlagen aussehende Männer, jedoch sind eine große Zahl der besagten Diebe junge Mädchen und Jungen, in der Regel irgendwo zwischen 10 und 16 Jahren. Da die meisten Touristen von einem kleinen Kind nicht erwarten, dass es sie bestehlen könnte, sind die Taschendiebe so erfolgreich. Die Menschen sind weniger defensiv und passen folglich weniger auf ihre Taschen auf. Noch dazu kann die Polizei Minderjährige nicht wirklich festnehmen, mal abgesehen davon, dass die meisten der jungen Taschendiebe ohne jede Identifikation unterwegs sind und die Behörden sie wieder ziehen lassen müssen.

Noch einmal andere Taschendiebe treten als gut gekleidete Damen und Herren auf, von denen man ebenso wenig erwarten würde, dass sie stehen. Meistens arbeiten Taschendiebe zusammen, in Gruppen. Sie organisieren sich so, dass einer oder zwei von ihnen das Opfer ablenken werden, mit irgendetwas, während ein weiteres Mitglied der Gruppe versucht Dich Deiner Sachen zu entledigen. In dem Moment, in dem das Opfer erst begreift, dass es bestohlen wurde, wurde das Diebesgut bereits an eine bisher unbekannte Person weitergegeben und die Mitglieder rennen in verschiedene Richtungen davon. Diese Methoden machen es sehr schwer, den Dieb zu fangen, geschweige denn seine Sachen wiederzubekommen.

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Wo halten sich die Taschendiebe auf?

Touristenattraktionen

View of the Eiffel tower with beautiful tulips @Ekaterina PokrovskyOb es der Eiffelturm in Paris, der Trevi-Brunnen in Rom oder die Charles Brücke in Prag ist, es ist wohl kaum eine Überraschung, dass sich Taschendiebe am meisten an solche Hotspots des Tourismus aufhalten. Dort sind die Touristen noch mehr damit beschäftigt sich umzusehen und Fotos zu schießen, Aussichten zu genießen oder Informationstafeln zu lesen.

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Öffentlicher Nahverkehr

U-Bahnen oder Stadtbusse sind auch beliebte Sammelpunkte für Taschendiebe. Hier ist es für sie ein leichtes, an die Geldbörsen und Handtaschen der Menschen zu gelangen, da öffentlicher Nahverkehr meist überfüllt und unübersichtlich ist. Dabei suchen sie sich meist Knoten von Linien aus, an denen es ihnen möglich ist auf verschiedenste Weise zu entkommen wenn sie verfolgt werden.

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Museen

Während des Sommers sind Museen auf dem Höhepunkt ihrer Kapazitäten an Menschenmassen, die täglich ein und aus gehen. Darunter auch einige wenige Taschendiebe, die sich vom Eintrittspreis nicht abschrecken lassen und die ahnungslosen Kunst- oder Geschichtsentdecker überraschen. Tatsächlich gingen im Jahr 2013 die Mitarbeiter des Louvre in Paris in den Streik, weil die Taschendiebe überhand genommen haben.

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Bahnhöfe

Thief stealing wallet from purse of a woman using mobile phone at the subway station. Pickpocketing at subway station @Jacob LundAn Bahnhöfen sind immer verwirrte Touristen zu sehen, die mühsam versuchen herauszufinden wie sie von A nach B kommen werden und sich mit ihrem sperrigen Gepäck selbst behindern. Dies kombiniert mit der generellen Menschendichte, die an Bahnhöfen oft herrscht, erzeugt eine optimale Umgebung für Taschendiebe, es ist also Vorsicht geboten.

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Restaurants, Cafes und Bars

Es ist vollkommen natürlich, dass man sich erst einmal entspannt und weniger achtsam ist, sobald man sich in einem Cafe oder ähnlichem niedergelassen hat und nach der anstrengenden Tour durch die Stadt in den Sessel sinken lässt. Man sollte Wertsachen wie das Portmonee oder das Handy jedoch immer dicht bei sich tragen und nicht etwa auf der Tischkante liegen lassen. Für einen Taschendieb ist es sonst ein leichtes schnell danach zu greifen und sich aus dem Staub zu machen.

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Strand

Bag, towel sunglasses and shoes on the beach @Eduardo LopezAm Strand ergibt sich gerne mal das altbekannte Problem: Wenn alle schwimmen sind, wer passt dann auf die Sachen auf? Lass sie bloß nicht unbeaufsichtigt zurück, denn noch einfacher kannst du es den Dieben kaum machen. Eine Möglichkeit ist, sich mit dem schwimmen abzuwechseln, sodass immer jemand bei den Sachen bleiben kann. Klar will man aber auch mal gemeinsam ins Wasser, da bietet es sich an jemanden in der Umgebung zu fragen, ob er nicht ein Auge auf die persönlichen Sachen haben könnte. Dann heißt es: Vertrauen.

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Einzelhandel

Kaufhäuser in Europa sind oft völlig überlaufen von den kaufwütigen Massen unserer Zeit. Wo es ohnehin darum geht Geld auszugeben, sind die Taschendiebe ohnehin nicht weit. Von den Produkten und der Kaufwut völlig abgelenkte Touristen, die ohnehin meistens große Summen von Bargeld bei sich tragen, sind so ein leichtes Ziel für die Diebe.

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Mit diesen Tricks nehmen die Taschendiebe Dir Deine Sachen ab

Male entrepreneur wearing a mask and slink to steal a briefcase @Creativa ImagesDas meist genutzte Werkzeug eines Taschendiebes ist es, Verwirrung zu stiften und für Aufruhr zu sorgen. So manipulieren sie die Aufmerksamkeit der Opfer gerade lange genug um sich zu nehmen was sie brauchen. Die folgenden Tricks sind Methoden, die dabei am häufigsten vorkommen und denen vor allem Touristen leider regelmäßig zum Opfer fallen.

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Vertreter der „Wohltätigkeit“ mit Klemmbrettern

Vor allem in Paris ist diese Art von Betrug sehr populär. Meistens sind dabei junge Mädchen im Spiel, die mit Klemmbrettern auf Touristen zukommen und mit Zeichensprache vorgeben Stumm oder Taub oder beides zu sein. Dann wollen sie von Dir, dass Du eine Petition auf dem Klemmbrett unterzeichnest. Wenn Du darauf eingehst verlangen sie eine Spende für die Wohltätigkeit, die in diesem Fall jedoch nicht existent ist. Das Geld, dass ihnen von gutgläubigen Touristen gegeben wird, wandert leider direkt zu ihrem „Boss“, der schrecklicher Weise eine Art von Menschenhandel betreibt. Noch dazu gibt es meistens noch eine zweite Person im Spiel, die versucht die Person, die mit der Petition beschäftigt ist und möglicher Weise gerade unterzeichnet, zu bestehlen.

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Chaos in der Metro

Illustration Featuring a Pickpocket Lifting Wallets in a Subway@Lorelyn MedinaU und S-Bahnen sind oft sehr voll. Ein weiterer Trick der Taschendiebe nutzt genau diese Tatsache aus. Kurz bevor die Bahn losfährt springt eine Gruppe von 4 bis 6 Personen, oft auch Kinder, ins Abteil und stiften Chaos. In der Zeit nehmen sie was sie greifen können und springen dann gerade wie die Türen schließen wieder hinaus. Die Opfer können kaum reagieren und dann, wenn sie es tun, fahren sie schon davon und die Taschendiebe sind über alle Berge.

Also immer wachsam sein wenn eine Gruppe von Menschen sich in einen ohnehin schon vollen Wagon quetschen. Und auch wenn sich eine Person in einer eher lehren Bahn auffällig dicht an dich heran stellt.

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Der Griff nach dem Smartphone

Menschen, die am Smartphone chatten und schreiben neigen (leider) dazu dabei in eine andere Welt abzudriften. Dabei sollte man bei Gebrauch des Handys darauf achten nicht zu dicht an den Türen der Bahn zu stehen. Oft greifen Taschendiebe unmittelbar danach in der Sekunde, in der sich die Türen schließen – und weg ist das teure Handy.

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Hilfe beim Tragen?

Man Helping Senior Woman With Shopping @Monkey Business ImagesBei vielen S und U-Bahnstationen gibt es viele Treppen zu erklimmen. Da kommt es schon mal vor, dass ein fadenscheiniger „Samariter“ seine Hilfe anbietet und nach Deinem Koffer oder Deiner Tasche greift. Selbst wenn der neue Freund nicht augenblicklich mit deinem Gepäck davon rennen sollte, wird sein Partner den Du nicht siehst in Deiner Handtasche nach dem Wertvollen greifen. Natürlich gibt es überall gute Seelen und Menschen, die dir wirklich ihre Hilfe anbieten werden. Von ihnen kannst Du aber erwarten, dass sie Dich erst fragen werden, bevor sie nach deinen Sachen greifen.

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Die Tasche zerreißen

Die meisten Diebe schrecken nicht davor zurück, Deinen Rucksack oder Deine Tasche mit einem Messer aufzuschlitzen. Für zusätzliche Sicherheit stellen einige Marken, wie zum Beispiel Pacsafe, daher auch Rucksäcke und ähnliches her, die Messerschlitze aushalten.

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Rempeln

In großen Menschenmassen kommt es oft vor, dass man mit anderen Leuten zusammenstößt. Diese Selbstverständlichkeit nutzen die Taschendiebe systematisch aus. Wenn Du also von einer Person angerempelt wirst, solltet Du vielleicht kurz überprüfen ob Du bestohlen wurdest.

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Stau auf der Rolltreppe

People rush on escalator motion blurred. @hxdbzxyAuch auf Rolltreppen ist es für Taschendiebe ein leichtes für Chaos zu sorgen. Einer der unzähligen Tricks der Diebe ist, das Opfer zu umstellen, also zwei Personen vor ihm, und einige hinter ihm. Einer der Diebe, der noch weiter vorne ist, wird am Ende der Rolltreppe plötzlich anhalten und somit einen kleinen Stau von Menschen verursachen, die alle versuchen die Rolltreppe zu verlassen. In dem Durcheinander greift einer der Diebe, der dicht am Opfer steht in seine Tasche und reicht das Diebesgut an die Kumpanen hinter ihm weiter. So ist es in dem Durcheinander so gut wie unmöglich auszumachen, von wem man denn nun bestohlen wurde.

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Große Zeitungen und Karten

Wenn Dir jemand eine großflächige Stadtkarte oder Zeitung unter die Nase hält und anfängt Dir etwas zu erzählen oder Dich etwas zu fragen, kannst Du nahezu sicher sein, dass jemand dabei ist die Dinge zu stehelen, die jetzt von dem vielen Papier außer Sichtweite geraten sind. So gehen zum Beispiel Handys oder Geldbeutel verloren, die vor einem auf dem Tisch liegen.

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Verwirrung am ATM

Am Geldautomaten sollte man ohnehin immer Vorsicht walten lassen — vor allem wenn man alleine unterwegs ist. Häufig nähert sich einem von hinten eine Gruppe von Bettlern und Versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Möglicher Weise ziehen sie einem am Arm oder schieben ein Blatt Papier vor den Bildschirm. Ein anderer schiebt sich dazwischen und drückt den Knopf, der die Maximalsumme an Bargeld herauslassen wird. Und weg sind sie. Genau so sollte man aufpassen, dass niemand den Pin Code sehen kann, wenn man ihn eintippt, denn manche Taschendiebe werden dann versuchen Dir zu folgen um die dazu passende Bankkarte zu ergattern.

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Der Beschiss am Ticketautomaten

Man hand getting 20 euro banknotes at ATM machine @asifeGut gekleidete Menschen, die vorm Ticketautomaten lauern und behaupten, der Automat akzeptiere keine Karten beispielsweise aus Australien, und den Touristen dann anbieten die Tickets mit seiner eigenen Kreditkarte zu bezahlen, machen zunächst einmal einen hilfsbereiten Eindruck. Nicht aber, wenn sie den ahnungslosen Opfern die billigste Kurzstrecke für einen Euro anstelle der Vier-Tages-Karte bezahlen und dafür einen dicken Batzen Bargeld entgegennehmen.

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Menschenmenge um die Straßenkünstler

Überall wo sich Menschen dicht sammeln, wie auch um die Performance eines Straßenkünstlers herum, können sich Taschendiebe herumtreiben. Also immer wachsam sein.

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Der vorgetäuschte Kampf

Wenn eine größere Gruppe um eine Zielperson herum anfängt zu Streiten und eventuell auch zu kämpfen, ist es in all dem Durcheinander ein leichtes für einen von ihnen, das Opfer zu bestehlen.

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Der hilfsbereite Tourist

a young, attractive male in a colorful outfit ready to travel as a ste @Dario Lo PrestiSei auf der Hut, lass es nicht zu, dass Taschendiebe von Deinem hilfsbereitem Wesen profitieren. Bei diesem Trick lässt einer der Diebe vor Dir etwas fallen. Während Du ihm hilfst, alles wieder einzusammeln, solltest Du darauf achten, dass Dir sein Komplize nicht bereits das Portmonee aus der Tasche stibitzt. Das soll nicht heißen, dass die Menschen aus Angst vor Taschendieben aufhören sollen einander zu helfen, so weit darf es nicht kommen! Man soll nur immer seine Sinne beisammen haben.

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Am Drehkreuz

An Drehkreuzen, die an vielbesuchten Orten stehen, schlagen Diebe auch gerne zu. Sie wollen vor Dir durch das Drehkreuz und täuschen vor, die Maschine sei kaputt oder ähnliches. In der Zeit zieht Dir ein zweiter Taschendieb, der sich hinter Dir positioniert hat, bereits den Geldbeutel oder die Kamera aus der Tasche.

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Vom Motorroller

glamorous young couple riding a vintage scooter in the street, man wears a hat and woman has a topknot and sunglasses @Jack FrogAuch wenn dies seltener vorkommt, stellt es dennoch eine Möglichkeit des Stehlens dar. Es kann passieren, dass sich dem Opfer ein Taschendieb auf einem Roller oder ähnlichem nähert und ihm im Fahren den Rucksack oder die Handtasche mitreißt.

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Auf wen haben es die Taschendiebe tendenziell abgesehen?

Im Grunde ist jeder ein potenzielles Opfer von Taschendiebstahl. Dennoch scheint es, als haben die Diebe dabei einen bestimmten Typus von Personen mehr im Auge als andere. Dabei werden sie immer darauf bedacht sein, sich das am leichtesten zu beraubende Opfer auszusuchen.

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Touristen

Für den Taschendieb bedeutet das Wort Tourist gleich Bargeld.

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Leute mit viel Gepäck

Wer zwei oder noch mehr Koffer hinter sich herzieht und auf dem Rücken noch einen fetten Rucksack schleppt, macht sich automatisch zu einem beliebten Ziel der Taschendiebe. Denn wer so viel bei sich hat, dem fällt es auch schwerer, jedes Teil davon gut im Auge zu behalten.

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So schützt Du Dich vor Taschendieben

Dieser Artikel ist nicht dafür da, um Dir die Lust aufs Reisen und Entdecken madig zu machen, ganz im Gegenteil! Selbst wenn es bisher so scheint, als lauerten überall in jeder Ecke Taschendiebe, die sich sofort und mit vielen Tricks auf jeden Touristen stürzen, der ihnen zu nahe kommt, gibt es auch viele Dinge und Tricks, die das Reisen sicherer und hoffentlich frei von Taschendieben machen. Folgende Dinge kannst Du dabei in diesem Sinne anwenden und berücksichtigen:

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Überlege Dir gut, was Du bei Dir tragen willst

Flat design concept vector illustration of every day carry and outfit @karnoffIm Grunde ist es sehr einfach: Was Du nicht bei Dir trägst, kann Dir er Taschendieb auch nicht entwenden. Wenn Du die Bankkarte im Ausland nicht benutzt, dann lass sie zu Hause. Denk auch über teure Uhren oder die extra teure Kamera zweimal nach, wenn Du sie nicht wirklich benutzen willst. Ich persönlich liebe es auf Städtetouren so gut wie nichts bei mir zu tragen.

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Trage einen Beutel für Wertsachen am Körper

Aus eigener Erfahrung möchte ich hier anmerken, wie sicher und angenehm es ist, einen Bauchbeutel zu tragen, der super dünn und angenehm auf der Haut liegt, sodass man ihn unter jedem Top oder T-Shirt tragen kann. Es ist der perfekte Ort für die größeren Summen von Bargeld oder den Reisepass. Um ihn so selten wie möglich zum Vorschein zu bringen sollte man einen kleineren Betrag an Bargeld in der Hosentasche oder ähnlichem unterbringen. Wichtig ist, das solche Gürtel nicht wie ein normaler Geldbeutel zu verwenden sind, sondern dicht an der Haut getragen werden sollten!

Es gibt die verschiedensten Arten solcher Beutel und Gürtel:

  • Um die Hüfte: Das ist die traditionelle Variante eines Bauchgürtels, der um die Hüfte und unter der Kleidung getragen werden kann.
  • Um den Nacken: Auch diese Option ist hilfreich um Taschendieben ein Schnippchen zu schlagen, gleichzeitig ist es für einen selbst einfacher an sie heranzukommen.
  • Versteckte Taschen: Diese Variante stellt eine versteckte Hosentasche dar, die in dein Hosenbein gesteckt wird. Möglicher Weise wird sie von einigen als angenehmer empfunden als der Beutel, der um die Hüfte liegt, aber das kommt wohl ganz auf die Art von Hose an, die man trägt.
  • Gürtel mit Tasche: In manche Gürtel ist eine extra versteckte Tasche eingebaut, hervorragend um darin Bargeld zu vertauen.

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Sichere Deinen Rucksack

Rucksäcke sind vielleicht eines der verletzlichsten Ziele von Taschendieben, da man schlecht sehen kann ob sich jemand daran zu schaffen macht. Hier sind ein paar Tipps, wie Du Deinen Rucksack dennoch sichern kannst:

  • Trage ihn vorne: Vor allem wenn Du Dich an viel besuchten Orten aufhältst oder durch eine Menschenmenge bewegst, kannst Du so prima ein extra Auge auf deinen Rucksack haben.
  • Reißverschluss verschließen: Einfache Schlösser ermöglichen es, die Reißverschlüsse deines Rucksacks zu verschließen. Dafür ist keine allzu professionelle Ausrüstung nötig.
  • Rucksack mit Tragegurt: Diese Rucksäcke sind anstatt mit zwei Trägern, mit nur einer diagonalen Schlinge versehen. Dies ermöglicht es, den Rucksack ohne weiteres über die Schulter an die Brust zu nehmen und umgekehrt.
  • Rucksack Befestigen: Wenn Du in einem Restaurant oder ähnlchem sitzt, empfiehlt es sich, den Rucksack etwa mit dem Bein eines Stuhls oder Tisches zu befestigen um zu verhindern, das ein Taschendieb ihn im Vorbeigehen mit sich nimmt.

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Taschendieb-gesicherte Taschen

Young man taking wallet from backpack of a man walking on stree @Jacob LundVor allem von der Marke Pacsafe oder Travelon werden diverse Taschen und Rucksäcke angeboten, die extra dafür geschaffen wurden, besonders sicher gegen Taschendiebe zu sein. Diese Taschen sind meist mit Sicherheitsreißverschlüssen, messerfesten und verankerten Riemen und vielem mehr versehen.

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Geldbörse mit Reißverschluss

Es empfiehlt sich sehr, einen Geldbeutel zu benutzen, der durch Reißverschlüsse zu schließen ist. Vergiss auch nicht ihn wirklich zu schließen.

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Geldbeutel in die vordere Tasche

Der Geldbeutel, der in der hinteren Hosentasche steckt, stellt ein sehr einfaches Ziel für Taschendiebe dar. Bringe ihn am besten immer in den vorderen Hosentaschen unter! Da große und unhandliche Geldbörsen dabei aber eher unangenehm sind und auch entwas blöd aussehen, empfehlen sich generell eher dünn designte Geldbeutel.

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Smartphone vom Tisch

Cup of coffee on the foreground with elegant young woman usin @GaudiLabHinter Smartphones sind Taschendiebe sehr systematisch her. Leute, die ihr Handy im Cafe oder im Restaurant offen auf dem Tisch liegen lassen, dürfen sich nicht allzu sehr wundern wenn es von der einen auf die andere Sekunde verschwunden ist.

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Nicht alles auf einem Fleck aufbewahren

Solltest Du doch mal das Opfer eines Taschendiebes werden, würdest Du Dich hinterher freuen, wenn nicht gleich all deine Wertgegenstände weg wären, oder? Deshalb macht es Sinn, sie innerhalb des Gepäcks aufzuteilen, beziehungsweise nicht alle im selben Fach zu verstauen.

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Ein paar letzte Worte

Reisen generell, ob in Europa oder auf einem anderen Kontinent, ist eine großartige Möglichkeit den eigenen Horizont zu erweitern und zu lernen. Das sollte man sich von der Aussicht auf Taschendiebe und andere krumme Dinge auf keinen Fall verderben lassen! Wichtig ist nur, nicht völlig zu vergessen, dass leider nicht alles auf dieser Erde in grellem rosarot erstrahlt. Und man sollte auch auf keinen Fall vergessen, dass die Diebe, die wie schon erwähnt auch häufig noch minderjährig sind, ein Produkt unserer Gesellschaft sind. Anstatt sie vollkommen zu verteufeln, lohnt es sich auch, ein paar Gedanken darauf zu verschwenden welche Umstände sie zu diesen kriminellen Aktivitäten zurückgreifen lassen. Oft fehlt es an Alternativen, ein Missstand, der uns alle etwas angeht.

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Bildquellen:

©shutterstock.com / @Brian A Jackson / @View Apart /@Ekaterina Pokrovsky / @Jacob Lund / @Eduardo Lopez / @Lorelyn Medina / @Monkey Business Images / @hxdbzxy / @asife / @Jack Frog / @Dario Lo Presti / @karnoff / @Jacob Lund / @GaudiLab

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One Comment

  1. Katharina November 13, 2016 at 17:45 - Reply

    Na ja, die jetzige Zeit ist so unsicher, dass ich meine Tasche abends in einen Beutel aus dem Supermarkt verstecke, wenn ich durch eine leere Strasse gehe.

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